Wandertag 2013

Tourbeschreibung

Die diesjährige Tour führte uns teilweise über den neu beschilderten Sieg-Erlebnisweg an der Ostseite der Wahnbachtalsperre von Wolperath über Pinn nach Happerschoß und über Schloß Allner zurück nach Weldergoven.

streckenprofil

Wandertag 2013 – Höhenprofil der Strecke
  1. mit dem Bus nach Ingersau
  2. mit Start an der Pfannkuchenmühle
  3. über Schöneshof und Wolperath an die Wahnbachtalsperre
  4. über eine Teilstrecke des Sieg-Erlebnisweg über Pinn und Happerschoß
  5. Abstieg am Ende des Bröltal über Schloß Allner zurück nach Weldergoven

Bilder
Bericht

So langsam wird es schwierig nach 10 Jahren Wandertag neue Touren zu finden. Doch auch in diesem Jahr ist es uns wieder gelungen eine abwechlungsreiche und für viele neue Strecke zu erkunden. Bei der Vorwanderung Anfang April war noch alles grau in grau, weil der Winter ja in diesem Jahr nicht loslassen wollte. Am 1. Mai war uns Petrus aber wieder sehr wohl gesonnen und wir konnten bei gutem Wanderwetter die Landschaft in den vielen bunten Frühlingsfarben geniessen.

Ursprünglich war die Vorwanderung fast 20km lang, was dazu führte, das uns (Marion, Utta, Heinz und mir) doch am Ende – nach langer unsportlicher Winterpause – die Socken qualmten und Beine schwer wurden. So haben wir also schweren Herzens die landschaftlich reizvolle Schleife an der Wahnbachtalsperre  an dem Ringelstein westlich von Wolperath aus der Tour gestrichen.

Aber auch die „gekürzte“ Tour brachte es immer noch auf fast 16km und häufige Wechsel von An- und Abstiegen führte dazu, dass wir am Ende ca. 1000m (je An- und Abstieg) Höhenunterschied bewältigt haben. Glaubt man der GPS-Uhr haben alle Wanderer nach 4,5 Stunden ca. 1000 Kalorien verbraucht.

Wir waren wieder mit einer guten Gruppenstärke von über 30 Wanderen unterwegs. Alle Alterklassen waren vertreten und haben die vom Streckenprofil recht sportlich ausgelegte Wanderung sehr gut gemeistert. Sehr schön war auch die mit neuer Beschilderung angeleget Strecke des Sieg-Erlebnisweg entlang der Wahnbachtalsperre. Wie schon erwähnt ging es häufig bergauf und bergab, aber der Wechsel zwischen breiten Wegen und schmalen Pfaden mit teilweise Steig ähnlichem Charakter machte den besonderen Reiz dieser Strecke aus.

Immer mal wieder hatten wir einen sehr schönen Blick auf die Wahnbachtalsperre, insbesondere an dem Aussichtspunkt am Münchenberg bei Pinn, wo wir auch unsere Rast einlegten. Leider fehlen hier allerdings Bänke zur Erholung. Im schönen Sackgassendorf Pinn saßen die wenige Dorfbewohner bei Ihrem Maifest zum Grillen zusammen. Wir haben bei den Dorfkindern den Wegezoll mit einem kleinen Teil, des zuvor von unseren Wanderkindern im Wald „ausgehobenen“ Süßigkeitenschatz, entrichtet.

Hinter Pinn ging es dann ganz runter an die Wahnbachtalsperre um danach den letzten steilen Anstieg nach Happerschoß zu bewältigen. Danach zog sich der Abstieg nach Schloß Allner und zurück zur Scheune nach Weldergoven doch noch etwas. Aber wir alle wußten ja, dass uns an der Scheune unser von allen zusammengestelltes Buffet mit Salaten, Frikadellen und süßen Nachtischen erwartet. Tradition ist ja auch der gemütliche Ausklang an der Scheune, der auch in diesem Jahr bei Sonnenschein auf dem Vorplatz stattfinden konnte. Hier haben wir noch über 2 Stunden zusammengesessen und die ersten warmen Sonnenstrahlen der Frühlingssonne genießen können.

Auf ein Wiedersehen im nächsten Jahr.

Eure IGW Wanderführer

Michael Schmitz
Georg Bruntz

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