{"id":192,"date":"2009-12-05T19:22:00","date_gmt":"2009-12-05T18:22:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.weldergoven.de\/wordpress\/?page_id=192"},"modified":"2010-01-29T19:14:34","modified_gmt":"2010-01-29T18:14:34","slug":"masnahmenkonzept","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.weldergoven.de\/?page_id=192","title":{"rendered":"Ma\u00dfnahmenkonzept"},"content":{"rendered":"<p>Der folgende Ma\u00dfnahmenkatalog wurde aus dem Struktur- und Entwicklungskonzept abgeleitet. Die besonderen Gegebenheiten des Dorfes Weldergoven insbesondere aufgrund seiner Lage am Siedlungsrand des Zentralortes Hennef, mit der sich r\u00e4umlich konzentrierenden Infrastruktur und gleichzeitig im Einflussbereich der Sieg und der freien Landschaft, erfordert die Planung und Realisierung einer Vielzahl von Ma\u00dfnahmen, die \u00fcber die engere Dorferneuerung hinausgehen. Deshalb wurde der Ma\u00dfnahmenkatalog in vier Bereiche gegliedert:<\/p>\n<ol>\n<li>Ma\u00dfnahmen der Wasserwirtschaft<\/li>\n<li>Ma\u00dfnahmen der Stadtentwicklung<\/li>\n<li>Ma\u00dfnahmen der Dorferneuerung<\/li>\n<li>Private Ma\u00dfnahmen<\/li>\n<\/ol>\n<p>Die Ma\u00dfnahmen wurden, soweit eine Verortung m\u00f6glich war, in den &#8222;Ma\u00dfnahmenplan&#8220; (Ma\u00dfnahmen 1.-3.) sowie in den Plan &#8222;Private Ma\u00dfnahmen&#8220; aufgenommen.<\/p>\n<p>Das Dorfentwicklungskonzept wurde im zust\u00e4ndigen Ausschuss des Rates der Stadt Hennef (Ausschuss f\u00fcr Planung und Verkehr) beraten, mit den Tr\u00e4gern \u00f6ffentlicher Belange, am 30.09.1998 und am 08.12.1998 er\u00f6rtert und mit den B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrgern in einer B\u00fcrgerversammlung am 16.12.1998 diskutiert. Die Ergebnisse dieser Er\u00f6rterungen f\u00fchrten zu folgenden wesentlichen \u00c4nderungen und Erg\u00e4nzungen des Ma\u00dfnahmenkonzeptes:<\/p>\n<ul>\n<li>F\u00fcr die Realisierung des neuen Deiches wird ein eigenes Genehmigungsverfahren durchgef\u00fchrt werden.<\/li>\n<li>Die Beibehaltung der Ackernutzung im Falle der Erweiterung von Retentionsfl\u00e4chen auf Ackerlandfl\u00e4chen.<\/li>\n<li>Die vollst\u00e4ndige Beseitigung des alten Deiches.<\/li>\n<li>Die Anlage von eigenst\u00e4ndig gef\u00fchrten Reitwegen.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Diese \u00c4nderungen wurden in das Ma\u00dfnahmenkonzept sowie dem hieraus abgeleiteten Handlungskonzept (Kapitel 6.6), das die Priorit\u00e4tenbildung der einzelnen Ma\u00dfnahmen beschreibt, eingearbeitet.<\/p>\n<p>In der Sitzung des Ausschusses f\u00fcr Planung und Verkehr des Rates der Stadt Hennef am 10.02.1999 wurde das Dorfentwicklungskonzept in der neuen vorliegenden Form einstimmig beschlossen.<\/p>\n<h6 style=\"text-align: center;\">            \n\t\t<div class=\"ngg-gallery-singlepic-image ngg-center\" style=\"max-width: 500px\">\n\t\t\t    \t<a href=\"https:\/\/www.weldergoven.de\/wp-content\/gallery\/dorfentwicklungskonzept\/plan_massnahmen.jpg\"\n\t\t     title=\"Ma\u00dfnahmenplan\"\n             data-src=\"https:\/\/www.weldergoven.de\/wp-content\/gallery\/dorfentwicklungskonzept\/plan_massnahmen.jpg\"\n             data-thumbnail=\"https:\/\/www.weldergoven.de\/wp-content\/gallery\/dorfentwicklungskonzept\/thumbs\/thumbs_plan_massnahmen.jpg\"\n             data-image-id=\"84\"\n             data-title=\"plan_massnahmen\"\n             data-description=\"Ma\u00dfnahmenplan\"\n             target='_self'\n             class=\"ngg-fancybox\" rel=\"1a9d7dcb535223bda65e2da4ede25fda\">\n            <img class=\"ngg-singlepic\"\n             src=\"https:\/\/www.weldergoven.de\/wp-content\/gallery\/dorfentwicklungskonzept\/cache\/plan_massnahmen.jpg-nggid0284-ngg0dyn-500x514x100-00f0w010c010r110f110r010t010.jpg\"\n        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Im Westen wird der neue Deichabschnitt m\u00f6glichst nah an die vorhandene Bebauung heranger\u00fcckt, um ausreichend Retentionsraum schaffen zu k\u00f6nnen. Der gew\u00e4hlte Abstand zur Bebauung resultiert aus den in den Richtlinien der Deichschutzverordnung festgesetzten Ma\u00dfen.<\/p>\n<p>Bei der Sanierung des vorhandenen Deiches entsprechend der Deichschutzverordnung entstehen Probleme bez\u00fcglich vorhandener B\u00e4ume, Geh\u00f6lzbest\u00e4nde und G\u00e4rten. Ein weitgehender Erhalt durch die Anwendung alternativer, wasserbautechnischer Ma\u00dfnahmen w\u00e4re w\u00fcnschenswert.<\/p>\n<p>Gem\u00e4\u00df den Richtlinien erh\u00e4lt der Deich einen durchg\u00e4ngigen Bewirtschaftungsweg, der gleichzeitig als Fu\u00df- und Radweg genutzt werden kann. Dieser Weg soll nach den W\u00fcnschen der Interessengemeinschaft Weldergoven zwischen Hochwasserpumpwerk und Bing nicht durchg\u00e4ngig verlaufen, um die Wohnqualit\u00e4t der dortigen Anlieger nicht einzuschr\u00e4nken.<\/p>\n<p>Der Realisierung des Deiches wird ein technisch und landschaftlich ausgearbeitetes Projekt vorausgehen, das Gegenstand eines eigenen Genehmigungsverfahrens sein wird. Die Dorferneuerung st\u00fctzt sich hier auf erste Annahmen aus dem Siegauenprojekt und formuliert generelle Ziele f\u00fcr die sp\u00e4tere Projektierung.<\/p>\n<h5>6.1.2 Retentionsraum<\/h5>\n<p>Seit 1850 hat die Sieg ca. 50 % an Retentionsraum verloren, wodurch die Hochwassersituation insgesamt wesentlich versch\u00e4rft wurde. Ein wesentlicher Punkt im Gew\u00e4sserauenkonzept Sieg ist es somit, die Retentionsr\u00e4ume zu vergr\u00f6\u00dfern. Die derzeit ackerbaulich genutzt Fl\u00e4che zwischen der B 478 und dem westlichen Ortsrand von Weldergoven bietet sich hier an. Es wird Angestrebt die Ackernutzung weiterzuf\u00fchren. Sollte dies mit den Zielen des Siegauenprogramms nicht in Einklang zu bringen sein und wird vielmehr eine extensive Nutzung verfolgt, ist eine Weidenutzung vorzusehen.<\/p>\n<p>Ausl\u00f6ser w\u00e4ren im letzteren Fall die Ma\u00dfnahmen der Wasserwirtschaft, so dass die Finanzierung als Ma\u00dfnahme Dritter erfolgen m\u00fcsste.<\/p>\n<p>Die Umwidmung dieser Fl\u00e4che als Retentionsraum w\u00fcrde gleichzeitig ihre Extensivierung in eine Gr\u00fcnlandnutzung beinhalten.<\/p>\n<p>Der im Siegauenkonzept vorgesehene Auwald entlang der Siegstra\u00dfe wird aus landschaftsplanerischer Sicht nicht bef\u00fcrwortet. Um die Offenheit des Raumes zu erhalten, werden locker verteilte Eichengruppen innerhalb einer m\u00f6glichen Weidefl\u00e4che zur Untergliederung vorgeschlagen.<\/p>\n<h5>6.1.3 \u00d6ffnung des alten Deiches<\/h5>\n<p>Um ein Hereinstr\u00f6men des Hochwassers in den vergr\u00f6\u00dferten Retentionsraum zu erm\u00f6glichen, ist der punktuelle Durchbruch des alten Deiches vorgesehen. Dazu regt die Dorferneuerungsplanung die vollst\u00e4ndige Beseitigung des Deiches an, um einen gro\u00dfz\u00fcgigen r\u00e4umlichen Zusammenhang des zuk\u00fcnftigen Landschaftsraumes zu erreichen. Damit entf\u00e4llt der auf der Deichkrone verlaufende Weg als Verbindung Weldergoven &#8211; Hennef. Der am Deichfu\u00df vorhandene Weg bleibt erhalten und muss als Fahrradweg entsprechend ausgebaut werden.<\/p>\n<h5>6.1.4 Zugang zur Bing<\/h5>\n<p>Mit der Deichsanierung ist die Hochwasserfreilegung im Bereich der Bing am Ende der Stra\u00dfe &#8222;Zum Br\u00fcnnchen&#8220; verbunden. Besondere wasserbautechnische Ma\u00dfnahmen sind auch hier erforderlich, um den freien Zugang zur Sieg zu erhalten und die Verkn\u00fcpfung zwischen Dorf und Sieg nicht abzuschneiden.<\/p>\n<h6 style=\"text-align: center;\">            \n\t\t<div class=\"ngg-gallery-singlepic-image ngg-center\" style=\"max-width: 499px\">\n\t\t\t    \t<a href=\"https:\/\/www.weldergoven.de\/wp-content\/gallery\/dorfentwicklungskonzept\/plan_neuerdeich.gif\"\n\t\t     title=\"Neuer Deich - Regelschnitte\"\n             data-src=\"https:\/\/www.weldergoven.de\/wp-content\/gallery\/dorfentwicklungskonzept\/plan_neuerdeich.gif\"\n             data-thumbnail=\"https:\/\/www.weldergoven.de\/wp-content\/gallery\/dorfentwicklungskonzept\/thumbs\/thumbs_plan_neuerdeich.gif\"\n             data-image-id=\"86\"\n             data-title=\"plan_neuerdeich\"\n             data-description=\"Neuer Deich - Regelschnitte\"\n             target='_self'\n             class=\"ngg-fancybox\" rel=\"1bfb33aba571076ca8866eaec2094858\">\n            <img class=\"ngg-singlepic\"\n             src=\"https:\/\/www.weldergoven.de\/wp-content\/gallery\/dorfentwicklungskonzept\/cache\/plan_neuerdeich.gif-nggid0286-ngg0dyn-499x527x100-00f0w010c010r110f110r010t010.gif\"\n             alt=\"plan_neuerdeich\"\n             title=\"plan_neuerdeich\"\n              width=\"499\"               \/>\n    \t<\/a>\n\t\t      <\/div>\n        <\/h6>\n<h6 style=\"text-align: center;\">Plan: Neuer Deich &#8211; Regelschnitte<\/h6>\n<h5>6.2 Ma\u00dfnahmen der Stadtentwicklung<\/h5>\n<h5>6.2.1 Gr\u00fcnzug S\u00fcd<\/h5>\n<p>Der Gr\u00fcnzug S\u00fcd trennt die s\u00fcdlichen Neubaugebiete Weldergovens von der geplanten Bebauung in Hennef-Ost. Beiden Gebieten soll eine wohnungsnahe, hochwertige Freifl\u00e4che zur Verf\u00fcgung gestellt werden.<\/p>\n<p>In der Gestaltung des Parks liegt der Gedanke der offenen, durchl\u00e4ssigen, verbindenden Struktur zugrunde. Vorgeschlagen ist ein extensiver Park mit Wiesenfl\u00e4chen, der am Rand durch Baumreihen und begleitende Fu\u00dfwege entlang der Wohnbebauung begrenzt wird. Eingelagert sind einzelne, st\u00e4rker gestaltete Aktionsr\u00e4ume, so ein Baumhain, ein Kinderspielbereich und ein g\u00e4rtnerisch gestalteter Aufenthaltsbereich.<\/p>\n<h5>6.2.2 Erweiterung der Kleingartenanlage<\/h5>\n<p>Von Seiten der Dorfbev\u00f6lkerung besteht schon seit langem der Wunsch, die Kleingartenanlage auszudehnen, als Dauerkleingartenanlage zu sichern und ein Vereinsheim anzugliedern. Als Erweiterungsfl\u00e4che mit Vereinsheim und zugeordneten Stellpl\u00e4tzen ist ein Teil des Gel\u00e4ndes zwischen dem neuen Deich, der Bebauung am Irlenweg und Postweg vorgesehen. Die bestehenden und neuen G\u00e4rten sollen als Dauerkleingartenanlage rechtlich gesichert werden.<\/p>\n<h5>6.2.3 Neuer Kinderspielbereich am Deich<\/h5>\n<p>Im Anschluss an die Erweiterungsfl\u00e4che der Kleing\u00e4rten im Norden entsteht ein neuer Kinderspielplatz innerhalb des Deiches, der den vorhandenen ersetzen soll. Damit liegt der Kinderspielplatz nicht mehr im \u00dcberschwemmungsbereich der Sieg, kann ganzj\u00e4hrig genutzt werden und unterliegt einer besseren sozialen Kontrolle.<\/p>\n<h5>6.2.4 Erschlie\u00dfung neuer Wohnbaufl\u00e4chen<\/h5>\n<p>Neue Wohnbaufl\u00e4chen sind in drei Bereichen vorgesehen. Zur Erschlie\u00dfung der Wohnbebauung mit 11 freistellenden Einfamilienh\u00e4usern n\u00f6rdlich der Kleingartenanlage ist die Verl\u00e4ngerung des Gartenweges auszubauen. Das kleine Wohngebiet &#8222;im Burghof&#8220; mit 12 freistehenden Einfamilienh\u00e4usern nimmt die im Flurbereinigungsverfahren parzellierten Erschlie\u00dfungsfl\u00e4chen auf.<\/p>\n<p>Sollte die G\u00e4rtnerei an diesem Standort aufgegeben werden, k\u00f6nnte diese Fl\u00e4che f\u00fcr eine Wohnbebauung durch einen privaten Wohnweg erschlossen werden. Die Realisierung sollte als Erschlie\u00dfungsma\u00dfnahme auf der Grundlage von st\u00e4dtebaulichen Vertr\u00e4gen erfolgen, hierbei ist auch ein Infrastrukturkostenausgleich zu pr\u00fcfen.<\/p>\n<h5>6.2.5 Aus- und Umbau der Sieg- und Bodenstra\u00dfe f\u00fcr den Busverkehr und zur Schulwegsicherung<\/h5>\n<p>Die Fl\u00e4chen zum vorgeschlagenen Um- und Ausbau stehen im Kreuzungsbereich und im angrenzenden Teilbereich der Bodenstra\u00dfe aus dem Flurbereinigungsverfahren zur Verf\u00fcgung. F\u00fcr die Bodenstra\u00dfe ist ein Stra\u00dfenquerschnitt geplant, der eine Begegnung von Bus und PKW bei verminderter Geschwindigkeit zul\u00e4sst (Fahrbahn 5,50m) und einen Gehweg mit Hochbord 1,40m breit sowie einen Schrammbord (0,50m) aufnimmt. Dieser Querschnitt (maximal 0,50 m schmaler), insbesondere der Gehweg, ist in diesem Abschnitt der Bodenstra\u00dfe aus Verkehrssicherheitsgr\u00fcnden auch ohne Busverkehr erforderlich. Der Ausbau des Kreuzungsbereiches ist aus dem nebenstehenden Plan ersichtlich, er nimmt die f\u00fcr den Busverkehr notwendigen Schleppkurven auf. Die Bushaltestellen werden auf die Siegstra\u00dfe westlich von Birkenweg und Bodenstra\u00dfe gelegt. Die Busse halten auf der Fahrbahn. Der Gehweg wird von der Bodenstra\u00dfe auch auf der s\u00fcdlichen Seite der Siegstra\u00dfe 30m weitergef\u00fchrt. Hier sollen die Fu\u00dfg\u00e4nger queren und er dient gleichzeitig als Aufstellfl\u00e4che f\u00fcr die auf den Bus wartenden Fahrg\u00e4ste. Die Errichtung von Warteh\u00e4uschen erfordern in der Gr\u00f6\u00dfe ihrer Grundfl\u00e4che private Grundst\u00fccksfl\u00e4chen. Der zum Umbau ausstehende n\u00f6rdliche<br \/>\nAbschnitt der Bodenstra\u00dfe soll verkehrsberuhigt werden. Vorgesehen ist hier die Errichtung von Stra\u00dfenverengungen durch Baumtore, die dem Bus eine &#8222;normale&#8220; Durchfahrt erm\u00f6glichen, grunds\u00e4tzlich aber Geschwindigkeitsreduzierend wirken.<\/p>\n<h5>6.2.6 Busschleuse im Gr\u00fcnzug S\u00fcd<\/h5>\n<p>Die Verl\u00e4ngerung der Bodenstra\u00dfe nach S\u00fcden in Richtung Hennef-Ost soll laut Beschluss des Rates der Stadt Hennef f\u00fcr den motorisierten Individualverkehr gesperrt werden. Um dem Bus eine Durchfahrtsm\u00f6glichkeit einzur\u00e4umen, soll hier eine &#8222;Busschleuse&#8220; als technisches Bauwerk entstehen. Eine solche Schleuse ist auch nach Abstimmung mit der RSVG vorstellbar als Schrankenanlage oder versenkbarer Poller. Beide Anlagen sind problemlos vom Bus aus \u00fcber Funk zu steuern.<\/p>\n<h5>6.2.7 Stra\u00dfenbeleuchtung<\/h5>\n<p>Die Stra\u00dfenbeleuchtung im Ort ist in erheblichem Umfang erg\u00e4nzungsbed\u00fcrftig. Die Errichtung eines Gro\u00dfteils der fehlenden Stra\u00dfenbeleuchtung wird im Zuge des momentan laufenden Stra\u00dfenausbaus erfolgen. In weiteren Stra\u00dfen, wie zum Beispiel die Siegstra\u00dfe, liegen bereits die Anschlusskabel. Es wird der Stadt Hennef empfohlen, die fehlende Beleuchtung z\u00fcgig zu erg\u00e4nzen, hierzu ist eine Oberpr\u00fcfung des gesamten Stra\u00dfen- und Wegenetzes erforderlich.<\/p>\n<h5>6.2.8 Geschwindigkeitsreduzierung auf der Siegstra\u00dfe zwischen der Br\u00f6ltalstra\u00dfe (B 478) und dem Irlenweg (Querungshilfe f\u00fcr Radfahrer)<\/h5>\n<p>Zur Zeit ist auf diesem Stra\u00dfenabschnitt eine H\u00f6chstgeschwindigkeit von 70 km\/h zul\u00e4ssig. Eine Geschwindigkeitsreduzierung auf 50 km\/h wird angestrebt. Da die Stra\u00dfe in nahezu gleicher Ausbaubreite in den Ort hineinf\u00fchrt, wird die Geschwindigkeit innerhalb der Ortschaft erst sehr sp\u00e4t vermindert. Abhilfe hierf\u00fcr kann ein Baumtor am Ortseingang mit Einengung der Fahrbahn schaffen. F\u00fcr Radfahrer sollte entweder im Bereich der Verbindung nach Hennef-Mitte eine Querungshilfe eingerichtet oder eine Ma\u00dfnahmenl\u00f6sung im Rahmen des Umbau des Einm\u00fcndungsbereichs (2.9) gefunden werden.<\/p>\n<h5>6.2.9 Umbau des Einm\u00fcndungsbereiches der Siegstra\u00dfe in die B 478<\/h5>\n<p>Der Einm\u00fcndungsbereich der Siegstra\u00dfe in d B 478 stellt einen besonderen Gefahrenpunkt dar. Nach Abbindung der Blankenberger Stra\u00dfe (heute L 333) im \u00f6stlichen Anschluss an das Gewerbegebiet Hossenberg ist im Einvernehmen mit dem Stra\u00dfenbaulasttr\u00e4ger dem RSB Bonn ein Umbau, evtl. Signalisierung, dieses Einm\u00fcndungsbereichs zu pr\u00fcfen. Das RSBA Bonn weist darauf hin, dass es im Zuge der Verlegung der L 333 zu Ver\u00e4nderungen der Verkehrsstr\u00f6me kommen wird, die voraussichtlich die Ausfahrt auf die B 478 erleichtern werden. Die \u00dcberpr\u00fcfung bzw. ein Umbau diese Knotens kann daher erst nach Realisierung der neuen Stra\u00dfenf\u00fchrung vorgenommen werden.<\/p>\n<h5>6.2.10 Ausbau der Fu\u00df- und Radwege nach Hennef-Mitte<\/h5>\n<p>Infolge der \u00d6ffnung bzw. Beseitigung des alte Deiches entf\u00e4llt der Fu\u00df- und Radweg auf der Deichkrone. Als Ersatz wird der am Deichfu\u00df entlang f\u00fchrende Feldweg als Fu\u00df- und Rad ausgebaut. Zwischen Hochwasserpumpwerk und der Siegstra\u00dfe entsteht ein Weg auf der Krone des neuen Deiches, dieser kn\u00fcpft an den Fu\u00df- und Radweg entlang der Siegstra\u00dfe zwischen der B 478 und der Ortseinfahrt an.<\/p>\n<h5>6.2.11 Anlage und Erweiterung von Reitweg<\/h5>\n<p>Mit der Nutzung des Allnerhofes als Reiterhof werden Reitwege im gr\u00f6\u00dferen Umfeld des Hofes notwendig. Hierzu muss in Zukunft ein Reitwegekonzept entwickelt werden, dessen Ausdehnung \u00fcber das Untersuchungsgebiet auszugehen hat. Es bedarf einer \u00fcbergeordneten Betrachtung mit Ankn\u00fcpfungen an besteh de Reitwege im Osten Hennefs.<\/p>\n<p>W\u00fcnschenswert w\u00e4re ein Reitweg in der Aue Landschaft s\u00fcdlich der Sieg mit Anschluss an den Allner Hof. Dieser Weg k\u00f6nnte etwa parallel zum Fu\u00df- und Radweg, allerdings als eigener Erd- oder Sandweg getrennt und mit ausreichendem Abstand gef\u00fchrt werden. In Weldergoven selber m\u00fcsste der Weg teilweise durch den Ort gef\u00fchrt werden, weil unmittelbar an der Sieg auf Grund der Deichsituation kein Durchkommen ist.<\/p>\n<h6 style=\"text-align: center;\">            \n\t\t<div class=\"ngg-gallery-singlepic-image ngg-center\" style=\"max-width: 500px\">\n\t\t\t    \t<a href=\"https:\/\/www.weldergoven.de\/wp-content\/gallery\/dorfentwicklungskonzept\/plan_bushaltestelle.jpg\"\n\t\t     title=\"Busf\u00fchrung\"\n             data-src=\"https:\/\/www.weldergoven.de\/wp-content\/gallery\/dorfentwicklungskonzept\/plan_bushaltestelle.jpg\"\n             data-thumbnail=\"https:\/\/www.weldergoven.de\/wp-content\/gallery\/dorfentwicklungskonzept\/thumbs\/thumbs_plan_bushaltestelle.jpg\"\n             data-image-id=\"75\"\n             data-title=\"plan_bushaltestelle\"\n             data-description=\"Busf\u00fchrung\"\n             target='_self'\n             class=\"ngg-fancybox\" rel=\"a886c4b74f703f0aba0a69937c9944ce\">\n            <img class=\"ngg-singlepic\"\n             src=\"https:\/\/www.weldergoven.de\/wp-content\/gallery\/dorfentwicklungskonzept\/cache\/plan_bushaltestelle.jpg-nggid0275-ngg0dyn-500x406x100-00f0w010c010r110f110r010t010.jpg\"\n             alt=\"plan_bushaltestelle\"\n             title=\"plan_bushaltestelle\"\n              width=\"500\"               \/>\n    \t<\/a>\n\t\t      <\/div>\n        <\/h6>\n<h6 style=\"text-align: center;\">Plan: Busf\u00fchrung Siegstra\u00dfe \/ Bodenstra\u00dfe<\/h6>\n<h5>6.3 Ma\u00dfnahmen der Dorferneuerung<\/h5>\n<h5>6.3.1 Dorfplatz, Umbau und Gestaltung<\/h5>\n<p>Der geeignete Ort zur Gestaltung eines Dorfplatzes ist das sogenannte &#8222;Dorfdreieck&#8220;. Hier befinden sich jedoch lediglich Teile der geeigneten Fl\u00e4chen in \u00f6ffentlichem Besitz. Je nach Umfang der zur Verf\u00fcgung stehenden bzw. erwerbbaren Privatfl\u00e4chen ergeben sich verschiedene Varianten zum Umbau und zur Gestaltung des Dorfplatzes. Im Rahmen des Dorfentwicklungskonzeptes wurden insgesamt drei Varianten diskutiert:<\/p>\n<p><strong>Variante 1: &#8222;Minimall\u00f6sung&#8220;<\/strong><br \/>\nEine Vergr\u00f6\u00dferung der \u00f6ffentlichen Fl\u00e4che ist nicht m\u00f6glich. Der Bereich der jetzigen Stra\u00dfe erh\u00e4lt einen durchgehend einheitlichen Pflasterbelag. Vor dem Haus Siegstra\u00dfe 11 wird ein Baum gepflanzt. Raumkanten entstehen, falls sie nicht schon durch Geb\u00e4ude vorhanden sind, mit Hilfe geschnittener Laubhecken. Die Zufahrt zu den Garagen auf dem Grundst\u00fcck zum Haus Siegstra\u00dfe 20 bleibt erhalten.<\/p>\n<p><strong>Variante 2: &#8222;Baumplatz&#8220;<\/strong><br \/>\nHier wird vorausgesetzt, dass der Erwerb privater Fl\u00e4chen gelingt. Die f\u00fcr den Kraftfahrzeugverkehr notwendige Platzfl\u00e4che wird wie bei der Variante 1 mit einem durchgehenden einheitlichen Pflasterbelag versehen. Die neu hinzukommende Fl\u00e4che erh\u00e4lt eine wassergebundene Decke. Der H\u00f6henversprung im Gel\u00e4nde wird durch Stufen aufgefangen. Im Bereich der wassergebundenen Fl\u00e4che werden die vorhandenen B\u00e4ume erhalten und erg\u00e4nzt. Damit entsteht der Charakter eines locker baum\u00fcberstandenen Platzes, der es erlaubt, Veranstaltungen mit einem kleinen Zeit durchzuf\u00fchren. Die Zufahrt zum Haus Siegstra\u00dfe 20 bleibt \u00fcber die neue Fl\u00e4che erhalten. Raumkanten werden mit geschnittenen Laubhecken und Mauern gebildet. Zum halb\u00f6ffentlichen Gr\u00fcnraum der Zeilenbebauung im Birkenweg \u00f6ffnet sich der Baumplatz. Diese Variante wird priorisiert, da sie den gestalterischen und funktionalen Anforderungen besonders gerecht wird.<\/p>\n<p><strong>Variante 3: &#8222;Steinerner Platz&#8220;<\/strong><\/p>\n<p>Ein Fl\u00e4chenankauf ist in gleichem Ma\u00dfe m\u00f6glich wie in Variante 2. Es entsteht eine zusammenh\u00e4ngende Platzfl\u00e4che, die auf der gesamten zur Verf\u00fcgung stehenden Fl\u00e4che gepflastert wird. Der H\u00f6henversprung wird durch eine Mauer aufgefangen, die in einem Dorfbrunnen endet und in Teilen als Sitzmauer genutzt werden kann. Die vorhandenen B\u00e4ume bleiben erhalten und werden um Neupflanzungen erg\u00e4nzt. Raumkanten durch geschnittene Laubhecken sind ebenso vorhanden, die Zufahrt zum Haus Siegstra\u00dfe 20 bleibt \u00fcber die Platzfl\u00e4che erhalten.<\/p>\n<p>Die Varianten wurden diskutiert und sowohl die B\u00fcrgerschaft als auch der Rat der Stadt Hennef sprachen sich f\u00fcr die Realisierung von Variante 3 mit dem Vorbehalt, dass die Stadt die f\u00fcr die Realisierung ben\u00f6tigte private Fl\u00e4che erwerben kann, aus.<\/p>\n<h5>6.3.2 Umbau der Siegstra\u00dfe zwischen Birkenweg und Dorfplatz<\/h5>\n<p>Wird der Kreuzungsbereich, wie in Ma\u00dfnahme 2.5 dargestellt, umgebaut und der Bus \u00fcber die Bodenstra\u00dfe gef\u00fchrt, kann die Siegstra\u00dfe im Abschnitt zwischen Birkenweg und Dorfplatz dorfgerecht gestaltet werden. Von diesem zentralen Bereich des Ortes soll der \u00f6ffentliche Raum durch niveaugleiche Aufteilung der Stra\u00dfe mit asphaltierter Fahrbahn und seitlichen Pflasterstreifen, zum alten Dorfkern \u00fcberleiten. Der Bereich der heutigen Bushaltestelle kann umgebaut werden und zusammen mit der n\u00f6rdlich angrenzenden ebenfalls neu zu ordnenden Gr\u00fcnfl\u00e4che f\u00fcr mehr Aufenthaltsqualit\u00e4t sorgen.<\/p>\n<h5>6.3.3 Bau und Betrieb einer Siegf\u00e4hre (Unterst\u00fctzung einer privaten Initiative zum Bau und Betrieb eine historischen Siegf\u00e4hre)<\/h5>\n<p>Im Entwicklungskonzept (5.8) wurde ausgef\u00fchrt, dass die Einrichtung einer Siegf\u00e4hre als Verkehrsbeziehung zumindest an Wochenenden und zur Unterst\u00fctzung der Naherholung die Attraktivit\u00e4t Weldergovens deutlich erh\u00f6hen w\u00fcrde.<\/p>\n<p>Der Vorschlag eines Mitgliedes der Arbeitsgruppe eine private Initiative zu gr\u00fcnden, die zusammen mit Jugendlichen eine historische Siegf\u00e4hre baut und sp\u00e4ter betreibt, ist eine der herausragenden Ma\u00dfnahmen des Dorfentwicklungskonzeptes. Sie trifft in besonderer Weise den Kern der Dorferneuerung, da sie nicht nur von ihrer Funktion her f\u00fcr die Dornentwicklung wichtig ist, sondern das private Engagement der Dorfbev\u00f6lkerung, hier sogar unter Einbeziehung der Jugendlichen, in den Mittelpunkt stellt. Es kann ein Beispiel f\u00fcr sinnvolle, vielschichtige und lehrreiche Freizeitgestaltung von Jugendlichen werden.<\/p>\n<p>Zum 25j\u00e4hrigen Bestehen der Interessengemeinschaft Weldergoven wurde w\u00e4hrend des Scheunenfestes eine Siegf\u00e4hre eingerichtet. An einem \u00fcber die Sieg gespannten Seil wurde die F\u00e4hre gesichert. &#8222;Das Wasser dr\u00fcckt gegen das Boot. das sich \u00fcber einen L\u00e4ufer an dem Seil her\u00fcberzieht, ohne dass ich selbst viel machen muss&#8220; erkl\u00e4rt der F\u00e4hrmann Schneider die Technik der Gierf\u00e4hre.<\/p>\n<p>Diese Erfahrung gilt es f\u00fcr das Dorf zu nutzen und dieses Jugendfreizeitprojekt zum Bau und Betrieb eines historischen F\u00e4hrnachens mit allen Kr\u00e4ften zu unterst\u00fctzen und zu f\u00f6rdern.<\/p>\n<h5>6.3.4 Eingr\u00fcnung des westlichen Ortsrandes<\/h5>\n<p>Die von den Dorfbewohnern gew\u00fcnschte Eingr\u00fcnung des westlichen Ortsrandes kann im Rahmen der Deichbauma\u00dfnahme nur in engen Grenzen stattfinden. Gem\u00e4\u00df der Deichschutzverordnung d\u00fcrfen innerhalb der Schutzzone 1 und 11 keine Pflanzungen stattfinden. Schutzzone 1 umfasst den Deich selber und einen Streifen von 1 m hinter dem Deich bzw. 4 m vor dem Deich. Schutzzone 11 schlie\u00dft sich mit einer Tiefe von 20 m auf beiden Seiten an.<\/p>\n<p>Eine Ortsrandeingr\u00fcnung findet innerhalb des Deiches mit einer frei wachsenden Hecke unmittelbar vor der Bebauung, au\u00dferhalb des Deiches mit den Eichengruppen im neuen Weideland statt.<\/p>\n<h5>6.3.5 Eingr\u00fcnung des n\u00f6rdlichen Ortsrandes<\/h5>\n<p>Hier gelten die gleichen Rahmenbedingungen, durch die Abrundung des Deichverlaufes steht mehr Raum zwischen der Deichkrone und den zuk\u00fcnftigen Privatgrundst\u00fccken am Gartenweg zur Verf\u00fcgung. Damit k\u00f6nnen hier noch einige Geh\u00f6lze locker vorgestellt werden.<\/p>\n<h5>6.3.6 Baumpflanzung im \u00f6ffentlichen Stra\u00dfenraum<\/h5>\n<p>Baumpflanzungen im \u00f6ffentlichen Stra\u00dfenraum k\u00f6nnen aufgrund der bereits dargestellten Verh\u00e4ltnisse nur in geringem Ma\u00dfe stattfinden und beschr\u00e4nken sich auf nachfolgend genannte Ma\u00dfnahmen:<\/p>\n<ul>\n<li>Baumtor am westlichen Ortsrand von Weldergoven aus Winterlinden<\/li>\n<li>Obstb\u00e4ume an den Stra\u00dfengr\u00e4ben entlang der Siegstra\u00dfe<\/li>\n<li>Erg\u00e4nzung der Stra\u00dfenbaumbepflanzung im Postweg<\/li>\n<li>Stra\u00dfenb\u00e4ume im Bereich der k\u00fcnftigen Bebauung am Gartenweg<\/li>\n<li>Baumtor aus Winterlinden am s\u00fcdlichen Ortsrand Weldergovens in Zusammenhang mit dem Gr\u00fcnzug S\u00fcd<\/li>\n<\/ul>\n<h5>6.3.7 Erhaltung und Pflege von Stra\u00dfengr\u00e4ben<\/h5>\n<p>Die vorhandenen Stra\u00dfengr\u00e4ben an der Siegstra\u00dfe mit breitem Krautsaum und anschlie\u00dfender leichter B\u00f6schung zu den Privatgrundst\u00fccken sind durch extensive Pflege zu erhalten und zu sichern.<\/p>\n<h5>6.3.8 Aufwertung der Gr\u00fcnverbindung Dorfplatz &#8211; Birkenweg<\/h5>\n<p>Die halb\u00f6ffentliche Fl\u00e4che im Bereich des Geschosswohnungsbaus im Birkenweg hat als Verbindungselement zwischen der Linie Bing Zum Br\u00fcnnchen &#8211; Dorfplatz einerseits und der Kleingartenanlage und dem sich daran anschlie\u00dfenden Kinderspielplatz und dem Deich andererseits eine wichtige Bedeutung. Um diese Gr\u00fcnverbindung innerhalb der Ortes aufrecht erhalten zu k\u00f6nnen, erf\u00e4hrt der Dorfplatz in dieser Richtung eine \u00d6ffnung. Durch eine lockere Bepflanzung mit Obstgeh\u00f6lzen k\u00f6nnte sich ein freundlicherer Charakter der Au\u00dfenanlagen im Geschosswohnungsbau ergeben.<\/p>\n<h5>6.3.9 Bau einer Fachwerkkapelle (Unterst\u00fctzung einer Initiative zum Bau einer Fachwerkkapelle)<\/h5>\n<p>Die Dorfgemeinschaft w\u00fcnscht f\u00fcr den Weldergovener Schutzheiligen Sankt-Hubertus einen angemessenen Standort in einer kleinen Kapelle. Urspr\u00fcnglich stand die Figur in der Hennefer Pfarrkirche, zu der am Hubertustag eine Prozession der Weldergovener Bev\u00f6lkerung stattfand. Seit 1909 steht die Figur nun in einem kleinen Heiligenh\u00e4uschen am Haus Siegstra\u00dfe 11. Als Standort f\u00fcr eine solche Kapelle bietet sich der neu zu gestaltende Dorfplatz an.<\/p>\n<h5>6.3.10 \u00d6ffentlicher Weg durch die Kleingartenanlage<\/h5>\n<p>Der vorhandene Pfad am Rand der bestehenden Kleing\u00e4rten zwischen Postweg und Birkenweg wird zu einem \u00f6ffentlichen Fu\u00dfweg umgewidmet. Dies ergibt sich aus dem Gedanken einer Gr\u00fcnverbindung von der Bing \u00fcber den Dorfplatz und die halb\u00f6ffentliche Fl\u00e4che um den Geschosswohnungsbau am Birkenweg zu den Kleing\u00e4rten, dem Spielplatz und dem Deich.<\/p>\n<h5>6.3.11 Anlage von \u00f6ffentlichen Wegen<\/h5>\n<p>Zwei neue \u00f6ffentliche Weg sind dargestellt:<\/p>\n<ul>\n<li>Zugangsweg zum Deich in Verl\u00e4ngerung des Birkenweges<\/li>\n<li>Wegeverbindung am Ende der neuen Bebauung n\u00f6rdlich &#8222;Zum Burghof&#8220; nach Osten \u00fcber den Hang hinab zur Bing.<\/li>\n<\/ul>\n<h5>6.3.12 Restaurierung von historischen Wegekreuzen<\/h5>\n<p>Weldergoven besitzt neben den Baudenkm\u00e4lern sieben Kleindenkm\u00e4ler. Darunter ist das Heiligenh\u00e4uschen (Sankt Hubertus) , drei Arma-Christi-Kreuze, ein Bildstock vor dem Hause Siegstra\u00dfe 26, das Gefallenendenkmal am Dorfdreieck und die Basaltblockmauer an der Stra\u00dfe Zum Br\u00fcnnchen. Teilweise wurden diese Kleindenkm\u00e4ler in der Vergangenheit von der Dorfgemeinschaft oder Privatleuten gepflegt. Zur weiteren Erhaltung und Pflege dieser ortstypischen Elemente sind neben der privaten Initiative Mittel aus der Dorferneuerung notwendig.<\/p>\n<h5>6.3.13 Jugendfreizeittreff, Einrichtung eines Jugendraumes<\/h5>\n<p>Die Interessengemeinschaft Weldergoven w\u00fcnscht die Errichtung eines Jugendfreizeittreffs. Im Alter von 10 bis 18 Jahren wohnen derzeit 94 Jugendliche in Weldergoven. Eine M\u00f6glichkeit, R\u00e4ume zur Verf\u00fcgung zu stellen, bietet die Errichtung eines Kleingartenvereinsheims. Eine Initiative der Dorfgemeinschaft zur Einrichtung eines Jugendraumes in diesem r\u00e4umlichen Zusammenhang sollte Unterst\u00fctzung finden.<\/p>\n<h6 style=\"text-align: center;\">            \n\t\t<div class=\"ngg-gallery-singlepic-image ngg-center\" style=\"max-width: 250px\">\n\t\t\t    \t<a href=\"https:\/\/www.weldergoven.de\/wp-content\/gallery\/dorfentwicklungskonzept\/plan_dorfplatz1.jpg\"\n\t\t     title=\"Dorfmitte - Variante1\"\n             data-src=\"https:\/\/www.weldergoven.de\/wp-content\/gallery\/dorfentwicklungskonzept\/plan_dorfplatz1.jpg\"\n             data-thumbnail=\"https:\/\/www.weldergoven.de\/wp-content\/gallery\/dorfentwicklungskonzept\/thumbs\/thumbs_plan_dorfplatz1.jpg\"\n             data-image-id=\"76\"\n             data-title=\"plan_dorfplatz1\"\n             data-description=\"Dorfmitte - Variante1\"\n             target='_self'\n             class=\"ngg-fancybox\" rel=\"2dc5930efcb5ffbf5fe8a3aef5d7e852\">\n            <img class=\"ngg-singlepic\"\n             src=\"https:\/\/www.weldergoven.de\/wp-content\/gallery\/dorfentwicklungskonzept\/cache\/plan_dorfplatz1.jpg-nggid0276-ngg0dyn-250x239x100-00f0w010c010r110f110r010t010.jpg\"\n             alt=\"plan_dorfplatz1\"\n             title=\"plan_dorfplatz1\"\n              width=\"250\"               \/>\n    \t<\/a>\n\t\t      <\/div>\n        <\/h6>\n<h6 style=\"text-align: center;\">Plan: Dorfmitte Variante 1<\/h6>\n<h6 style=\"text-align: center;\">            \n\t\t<div class=\"ngg-gallery-singlepic-image ngg-center\" style=\"max-width: 250px\">\n\t\t\t    \t<a href=\"https:\/\/www.weldergoven.de\/wp-content\/gallery\/dorfentwicklungskonzept\/plan_dorfplatz2.jpg\"\n\t\t     title=\"Dorfmitte - Variante2\"\n             data-src=\"https:\/\/www.weldergoven.de\/wp-content\/gallery\/dorfentwicklungskonzept\/plan_dorfplatz2.jpg\"\n             data-thumbnail=\"https:\/\/www.weldergoven.de\/wp-content\/gallery\/dorfentwicklungskonzept\/thumbs\/thumbs_plan_dorfplatz2.jpg\"\n             data-image-id=\"77\"\n             data-title=\"plan_dorfplatz2\"\n             data-description=\"Dorfmitte - Variante2\"\n             target='_self'\n             class=\"ngg-fancybox\" rel=\"f1f88bc9dd38529d441c8d6af407c11d\">\n            <img class=\"ngg-singlepic\"\n             src=\"https:\/\/www.weldergoven.de\/wp-content\/gallery\/dorfentwicklungskonzept\/cache\/plan_dorfplatz2.jpg-nggid0277-ngg0dyn-250x240x100-00f0w010c010r110f110r010t010.jpg\"\n             alt=\"plan_dorfplatz2\"\n             title=\"plan_dorfplatz2\"\n              width=\"250\"               \/>\n    \t<\/a>\n\t\t      <\/div>\n        <\/h6>\n<h6 style=\"text-align: center;\">Plan: Dorfmitte Variante 2<\/h6>\n<h6 style=\"text-align: center;\">            \n\t\t<div class=\"ngg-gallery-singlepic-image ngg-center\" style=\"max-width: 500px\">\n\t\t\t    \t<a href=\"https:\/\/www.weldergoven.de\/wp-content\/gallery\/dorfentwicklungskonzept\/plan_dorfplatz3.jpg\"\n\t\t     title=\"Dorfmitte - Variante3\"\n             data-src=\"https:\/\/www.weldergoven.de\/wp-content\/gallery\/dorfentwicklungskonzept\/plan_dorfplatz3.jpg\"\n             data-thumbnail=\"https:\/\/www.weldergoven.de\/wp-content\/gallery\/dorfentwicklungskonzept\/thumbs\/thumbs_plan_dorfplatz3.jpg\"\n             data-image-id=\"78\"\n             data-title=\"plan_dorfplatz3\"\n             data-description=\"Dorfmitte - Variante3\"\n             target='_self'\n             class=\"ngg-fancybox\" rel=\"85a4cdc9bb880aeb91d95029d14615d4\">\n            <img class=\"ngg-singlepic\"\n             src=\"https:\/\/www.weldergoven.de\/wp-content\/gallery\/dorfentwicklungskonzept\/cache\/plan_dorfplatz3.jpg-nggid0278-ngg0dyn-500x376x100-00f0w010c010r110f110r010t010.jpg\"\n             alt=\"plan_dorfplatz3\"\n             title=\"plan_dorfplatz3\"\n              width=\"500\"               \/>\n    \t<\/a>\n\t\t      <\/div>\n        <\/h6>\n<h6 style=\"text-align: center;\">Plan: Dorfmitte Variante 3<\/h6>\n<h5>6.4 Private Ma\u00dfnahmen<\/h5>\n<h5>6.4.1 Erhaltung, Instandsetzung und Gestaltung von Geb\u00e4uden im historischen Ortskern<\/h5>\n<p>Ein wichtiges Ziel der Dorferneuerung ist die Erhaltung der historischen Substanz und die Entwicklung eines Erscheinungsbildes im gesamten alten Dorf, das die charakteristischen, historischen Gestaltmerkmale Weldergovens aufnimmt. Die Erhaltung, Instandsetzung und Gestaltung von Geb\u00e4uden im historischen Ortskern soll daher bei der F\u00f6rderung mit Mitteln der Dorferneuerung besondere Priorit\u00e4t genie\u00dfen. Die Baubewertung, die erforderlichen Ma\u00dfnahmen und ihre Bedeutung sind umfassend im Kapitel 3.4. und der Expertise zur Baubewertung im Anhang sowie in Kapitel 5.7 Gestaltungsgrunds\u00e4tze, Denkmalschutz dargestellt.<\/p>\n<h5>6.4.2 Einfriedungen auf privaten \u00f6ffentlich wirksamen Grundst\u00fccken<\/h5>\n<p>Die Dokumentation zeigt, dass innerhalb des Ortes eine gro\u00dfe Vielfalt an Einfriedungen vorhanden ist. Ziel ist es, hier einen ruhigeren Charakter und ein angenehmeres Bild zu erhalten. Dies bedeutet die Reduzierung auf wenige Einfriedungsarten, die zum Stil des jeweiligen Geb\u00e4udes passen sollen. Vor allem geschnittene Hecken sind als Einfriedungen zu begr\u00fc\u00dfen, als Geh\u00f6lze eignen sich z.B. Hainbuche, Kornelkirsche, Wei\u00dfdorn, Feldahorn oder Liguster.<\/p>\n<h6 style=\"text-align: center;\">            \n\t\t<div class=\"ngg-gallery-singlepic-image ngg-center\" style=\"max-width: 130px\">\n\t\t\t    \t<a href=\"https:\/\/www.weldergoven.de\/wp-content\/gallery\/dorfentwicklungskonzept\/bild_laubhecke.gif\"\n\t\t     title=\"Einfriedungen - Laubhecke\"\n             data-src=\"https:\/\/www.weldergoven.de\/wp-content\/gallery\/dorfentwicklungskonzept\/bild_laubhecke.gif\"\n             data-thumbnail=\"https:\/\/www.weldergoven.de\/wp-content\/gallery\/dorfentwicklungskonzept\/thumbs\/thumbs_bild_laubhecke.gif\"\n             data-image-id=\"59\"\n             data-title=\"bild_laubhecke\"\n             data-description=\"Einfriedungen - Laubhecke\"\n             target='_self'\n             class=\"ngg-fancybox\" rel=\"03356f8fa4346999582e6751c29021ca\">\n            <img class=\"ngg-singlepic\"\n             src=\"https:\/\/www.weldergoven.de\/wp-content\/gallery\/dorfentwicklungskonzept\/cache\/bild_laubhecke.gif-nggid0259-ngg0dyn-130x75x100-00f0w010c010r110f110r010t010.gif\"\n             alt=\"bild_laubhecke\"\n             title=\"bild_laubhecke\"\n              width=\"130\"               \/>\n    \t<\/a>\n\t\t      <\/div>\n        <\/h6>\n<h6 style=\"text-align: center;\">Bild: Laubhecke<\/h6>\n<h6 style=\"text-align: center;\">            \n\t\t<div class=\"ngg-gallery-singlepic-image ngg-center\" style=\"max-width: 130px\">\n\t\t\t    \t<a href=\"https:\/\/www.weldergoven.de\/wp-content\/gallery\/dorfentwicklungskonzept\/bild_bruchsteinmauer.gif\"\n\t\t     title=\"Einfriedungen - Bruchsteinmauer\"\n             data-src=\"https:\/\/www.weldergoven.de\/wp-content\/gallery\/dorfentwicklungskonzept\/bild_bruchsteinmauer.gif\"\n             data-thumbnail=\"https:\/\/www.weldergoven.de\/wp-content\/gallery\/dorfentwicklungskonzept\/thumbs\/thumbs_bild_bruchsteinmauer.gif\"\n             data-image-id=\"56\"\n             data-title=\"bild_bruchsteinmauer\"\n             data-description=\"Einfriedungen - Bruchsteinmauer\"\n             target='_self'\n             class=\"ngg-fancybox\" rel=\"5485296f9806cc9c50efbc77d730c4b1\">\n            <img class=\"ngg-singlepic\"\n             src=\"https:\/\/www.weldergoven.de\/wp-content\/gallery\/dorfentwicklungskonzept\/cache\/bild_bruchsteinmauer.gif-nggid0256-ngg0dyn-130x75x100-00f0w010c010r110f110r010t010.gif\"\n             alt=\"bild_bruchsteinmauer\"\n             title=\"bild_bruchsteinmauer\"\n              width=\"130\"               \/>\n    \t<\/a>\n\t\t      <\/div>\n        <\/h6>\n<h6 style=\"text-align: center;\">Bild: Bruchsteinmauer<\/h6>\n<h6 style=\"text-align: center;\">            \n\t\t<div class=\"ngg-gallery-singlepic-image ngg-center\" style=\"max-width: 130px\">\n\t\t\t    \t<a href=\"https:\/\/www.weldergoven.de\/wp-content\/gallery\/dorfentwicklungskonzept\/bild_staketenzaun.gif\"\n\t\t     title=\"Einfriedungen - Staketenzaun\"\n             data-src=\"https:\/\/www.weldergoven.de\/wp-content\/gallery\/dorfentwicklungskonzept\/bild_staketenzaun.gif\"\n             data-thumbnail=\"https:\/\/www.weldergoven.de\/wp-content\/gallery\/dorfentwicklungskonzept\/thumbs\/thumbs_bild_staketenzaun.gif\"\n             data-image-id=\"62\"\n             data-title=\"bild_staketenzaun\"\n             data-description=\"Einfriedungen - Staketenzaun\"\n             target='_self'\n             class=\"ngg-fancybox\" rel=\"cdbff0c20b22f12e140e17a70008d28a\">\n            <img class=\"ngg-singlepic\"\n             src=\"https:\/\/www.weldergoven.de\/wp-content\/gallery\/dorfentwicklungskonzept\/cache\/bild_staketenzaun.gif-nggid0262-ngg0dyn-130x75x100-00f0w010c010r110f110r010t010.gif\"\n             alt=\"bild_staketenzaun\"\n             title=\"bild_staketenzaun\"\n              width=\"130\"               \/>\n    \t<\/a>\n\t\t      <\/div>\n        <\/h6>\n<h6 style=\"text-align: center;\">Bild: Staketenzaun<\/h6>\n<h5>6.4.3 B\u00e4ume auf privaten Fl\u00e4chen zur Gr\u00fcnvernetzung<\/h5>\n<p>Entsprechend der Gr\u00fcnvernetzung entlang der Stra\u00dfen sollten vor allem in den \u00f6ffentlich wirksamen Gartenbereichen weitere Baumpflanzungen stattfinden. Hier bieten sich heimische, bl\u00fchende Geh\u00f6lze, besonders Obstb\u00e4ume, an.<\/p>\n<h5>6.4.4 Begr\u00fcnung des Siedlungsbereiches auf der Harth<\/h5>\n<p>Der Bereich des Kindergartens und des st\u00e4dtischen \u00dcbersiedlungsheimes bedarf in besonderem Ma\u00dfe der Begr\u00fcnung durch die Stadt Hennef.<\/p>\n<h5>6.4.5 Fl\u00e4chenentsiegelung<\/h5>\n<p>Der Versiegelungsgrad der privaten Fl\u00e4chen ist hoch und sollte aus gestalterischen und \u00f6kologischen Gr\u00fcnden minimiert werden. Schotterfl\u00e4chen, wassergebundene Decken und Rasenfugenpflaster stellen gute Alternativen zu Asphalt und Betonverbundpflaster dar.<\/p>\n<h5>6.4.6 Gestaltung dorfgerechter G\u00e4rten<\/h5>\n<p>Der hohe Anteil an reinen Zierg\u00e4rten mit einem zumeist sehr hohen Besatz an Nadelgeh\u00f6lzen sollte zugunsten dorfgerechter G\u00e4rten zur\u00fcckgehen:<\/p>\n<ul>\n<li>Ersatz der Koniferen durch heimische Laubgeh\u00f6lze<\/li>\n<li>Verst\u00e4rkter Einsatz von Obstgeh\u00f6lzen<\/li>\n<li>Randbepflanzungen mit heimischen Laubgeh\u00f6lzen<\/li>\n<li>Blumenwiesen statt fl\u00e4chendeckendem Rasen<\/li>\n<li>Verzicht auf den Einsatz von Pestiziden im Rahmen der Pflege<\/li>\n<li>Belassen von extensiv genutzten Bereichen als Lebensraum f\u00fcr Pflanzen und Tiere Fassadenbegr\u00fcnungen an den H\u00e4usern und Nebengeb\u00e4uden, z. B. mit Selbstklimmern wie Wildem Wein, Efeu oder Kletterhortensie oder \u00fcber Kletterhilfen mit Wein, Spalierobst, Kletterrosen etc.<\/li>\n<\/ul>\n<h5>6.5 Umsetzung und F\u00f6rderungsm\u00f6glichkeiten<\/h5>\n<p>F\u00fcr die Realisierung der Ma\u00dfnahmen der Dorferneuerung (6.3.1 &#8211; 6.3.13) greift das gleichnamige F\u00f6rderprogramm.<\/p>\n<p>Mit Runderlass des Ministeriums f\u00fcr Umwelt, Raumordnung und Landwirtschaft vom 12.08.1998 sind die Richtlinien \u00fcber die Gew\u00e4hrung von Zuwendungen zur F\u00f6rderung der Dorferneuerung in Nordrhein-Westfalen ge\u00e4ndert worden. F\u00f6rderf\u00e4hig sind nach wie vor die dargestellten \u00f6ffentlichen Ma\u00dfnahmen, insbesondere die Instandsetzung, verbesserte Verkehrsf\u00fchrung oder Verkehrsberuhigung von Dorfstra\u00dfen und die Anlage von Pl\u00e4tzen, Geh- und Fu\u00dfwegen sowie die landschaftsplanerischen Ma\u00dfnahmen, wie Begr\u00fcnung im \u00f6ffentlichen Bereich des Ortes und die zur Einbindung des Dorfes in die Landschaft beitragen. Weiterhin auch private Ma\u00dfnahmen an Geb\u00e4uden ehemals landwirtschaftlicher Herkunft mit ortsbildpr\u00e4gendem Charakter. Der Eigenanteil bei der Finanzierung von Umbauma\u00dfnahmen kann auch durch Eigenleistungen erbracht werden.<\/p>\n<p>Der Fl\u00e4chenerwerb f\u00fcr \u00f6ffentliche Gestaltungsma\u00dfnahmen (z.B. Dorfplatz) ist nicht f\u00f6rderf\u00e4hig. Hier muss nach anderen L\u00f6sungen gesucht werden. Im Dorfumfeld werden die wesentlichen Ver\u00e4nderungen durch &#8222;Dritte&#8220; veranlasst: Deichbau mit Fl\u00e4chenextensivierung \u00fcber staatliche Fachbeh\u00f6rden, Gr\u00fcnzug S\u00fcd \u00fcber die Stadt Hennef im Rahmen der st\u00e4dtebaulichen Entwicklung. Dar\u00fcber hinaus k\u00f6nnen noch f\u00fcr das Dorfumfeld die Kulturlandschaftsprogramme (EU, Land NRW und Landkreis), das Streuobstwiesenprogramm und das Schutzprogramm f\u00fcr Ackerwildkr\u00e4uter von Bedeutung sein.<\/p>\n<p>Im \u00dcbergangsbereich zu Hennef-Ost ist zu pr\u00fcfen, ob Ma\u00dfnahmen mit Mitteln der St\u00e4dtebauf\u00f6rderung unterst\u00fctzt werden k\u00f6nnen. F\u00fcr wichtige Radwegeverbindungen ist die Radwegef\u00f6rderung mit heranzuziehen.<\/p>\n<p>Die privaten Ma\u00dfnahmen in den G\u00e4rten sind nicht f\u00f6rderf\u00e4hig. Sie sind auch nicht ann\u00e4hernd so kostenintensiv wie Ma\u00dfnahmen an Geb\u00e4uden, mit wenigen Mitteln k\u00f6nnen die Bewohner selber t\u00e4tig werden und erhebliche Verbesserungen erzielen. Hier spielt Beratung und die Initiative der Dorfgemeinschaft (Interessengemeinschaft Weldergoven, Runde Tische, Lokale Agenda-21 -Gruppen) eine gro\u00dfe Rolle.<\/p>\n<h5>6.6 Handlungskonzept<\/h5>\n<p>Das Dorfentwicklungskonzept wurde mit seinem Ma\u00dfnahmenkatalog mit den Fachbeh\u00f6rden (Tr\u00e4gern \u00f6ffentlicher Belange), den B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrgern in Form einer \u00f6ffentlichen B\u00fcrgerversammlung und dem zust\u00e4ndigen Ausschuss der Stadt Hennef er\u00f6rtert. Die Diskussionsergebnisse wurden in das Konzept eingearbeitet und bei der Bildung der Priorit\u00e4ten f\u00fcr die einzelnen Ma\u00dfnahmen ber\u00fccksichtigt.<\/p>\n<p>Von den dargestellten Ma\u00dfnahmen lassen sich vor allem die unter 6.2 &#8222;Ma\u00dfnahmen der Stadtentwicklung&#8220; und 6.3 &#8222;Ma\u00dfnahmen der Dorferneuerung&#8220; hinsichtlich der Einstufung ihrer zeitlichen Realisierung durch den politischen Willen der Stadt Hennef im Zusammenhang mit dem Dorferneuerungsprogramm beeinflussen, w\u00e4hrend die unter 6.1 beschriebenen Ma\u00dfnahmen der Wasserwirtschaft der Zust\u00e4ndigkeit staatlicher Fachbeh\u00f6rden im gr\u00f6\u00dferen Zusammenhang mit der Umsetzung des Siegauenprogramms unterliegen. Daher m\u00fcssen folgende Ma\u00dfnahmen sowie die damit in Verbindung stehenden Realisierungsschritte als Teile bzw. <strong>Folgema\u00dfnahmen des Deichbauprojektes<\/strong> eingestuft werden:<\/p>\n<p><span style=\"font-size: x-small;\">6.1.1 Deich<br \/>\n6.1.2 Retentionsraum<br \/>\n6.1.3 \u00d6ffnung des alten Deiches<br \/>\n6.1.4 Zugang zur Bing<br \/>\n6.2.3 Neuer Kinderspielbereich am Deich<br \/>\n6.2.10 Ausbau der Fu\u00df- und Radwege nach Hennef Mitte<br \/>\n6.2.11 Reitweg Siegaue<br \/>\n6.3.4 Eingr\u00fcnung des westlichen Ortsrandes<br \/>\n6.3.5 Eingr\u00fcnung des n\u00f6rdlichen Ortsrandes<\/span><\/p>\n<p>Trotz dieser generell festzustellenden Abh\u00e4ngigkeit von der Realisierung durch &#8222;Dritte&#8220;, im Sinne der staatlichen Fachbeh\u00f6rden, ist zu sagen, dass die beschriebenen Planungsabsichten aus der Sicht der Orts- und Landschaftsplanung Sinn machen, dass sie in ein schl\u00fcssiges Gesamtkonzept f\u00fcr Weldergoven eingebunden sind und eine zeitnahe Realisierung begr\u00fc\u00dft w\u00fcrde.<\/p>\n<p>Dringender L\u00f6sungsbedarf besteht auf Grund der unzutr\u00e4glichen Verkehrssituation im Kreuzungsbereich Sieg- und Bodenstra\u00dfe und der hiermit verkn\u00fcpften Busf\u00fchrung sowie zur St\u00e4rkung der Dorfgemeinschaft die Schaffung baulicher Voraussetzungen in der Mitte des Ortes.<\/p>\n<p><strong>Ma\u00dfnahmen der Priorit\u00e4tenstufe 1<\/strong><br \/>\n<span style=\"font-size: x-small;\">6.2.5 Aus- und Umbau der Sieg- und Bodenstra\u00dfe f\u00fcr den Busverkehr<br \/>\n(Linienf\u00fchrung gem\u00e4\u00df Alternative 2) und zur Schulwegsicherung einschlie\u00dflich Verkehrsberuhigungsma\u00dfnahmen auf der Bodenstra\u00dfe<br \/>\n6.2.6 Busschleuse S\u00fcd<br \/>\n6.2.7 Stra\u00dfenbeleuchtung<br \/>\n6.2.8 Geschwindigkeitsreduzierung auf der Siegstra\u00dfe zwischen der Br\u00f6ltalstra\u00dfe (B 478) und dem Irlenweg (Querungshilfe f\u00fcr Radfahrer)<br \/>\n6.3.1 Dorfplatz, Umbau und Gestaltung entsprechend Variante 2 mit dem Erwerb der notwendigen Fl\u00e4chen (gelingt der Grunderwerb nicht, ist die Variante 1 zu realisieren)<br \/>\n6.3.2 Umbau der Siegstra\u00dfe zwischen Birkenweg und Dorfplatz<br \/>\n6.3.3 Bau und Betrieb einer Siegf\u00e4hre<br \/>\n6.3.6 Baumpflanzung im \u00f6ffentlichen Stra\u00dfenraum<br \/>\n6.3.7 Erhaltung und Pflege von Stra\u00dfengr\u00e4ben<br \/>\n6.3.10 \u00f6ffentlicher Weg durch die Kleingartenanlage<\/span><\/p>\n<p><strong>Ma\u00dfnahmen der Priorit\u00e4tsstufe 2<\/strong><br \/>\n<span style=\"font-size: x-small;\">6.2.1 Gr\u00fcnzug S\u00fcd (Realisierung in Zusammenhang mit der Wohnbebauung Ost)<br \/>\n6.2.2 Erweiterung der Kleingartenanlage und Sicherung der bestehenden und neuen G\u00e4rten als Dauerkleingartenanlage<br \/>\n6.2.4 Erschlie\u00dfung neuer Wohnbaufl\u00e4chen<br \/>\n6.2.8 Umbau des Einm\u00fcndungsbereiches der Siegstra\u00dfe in die B 478<br \/>\n6.3.9 Bau einer Fachwerkkapelle<br \/>\n6.3.11 Anlage von \u00f6ffentlichen Wegen<br \/>\n6.3.13 Jugendfreizeittreff, Einrichtung eines Jugendraumes (in Verbindung mit Kleingartenvereinsheim)<\/span><\/p>\n<p>Alle Erfahrungen zeigen, dass die \u00f6ffentlichen Ma\u00dfnahmen vorangehen m\u00fcssen, dass jedoch in der Folge erheblicher Anst\u00f6\u00dfe f\u00fcr private Initiativen dadurch gegeben sind, wie sie unter Ziff. 4.1 bis 4.6 beschrieben sind. Dies betrifft in erster Linie die Erhaltung, Instandsetzung und Gestaltung von Geb\u00e4uden im historischen Ortskern im Weiteren jedoch auch die gr\u00fcnordnerischen Ma\u00dfnahmen auf den Grundst\u00fccken wie Einfriedungen, Baumpflanzungen, Fl\u00e4chenentsiegelungen und Gartengestaltungen. Die Voraussetzungen zur Realisierung der Ma\u00dfnahmen sollten zeitnah unter Ber\u00fccksichtigung der nachfolgend dargestellten Arbeitsschritte geschaffen werden. Dabei sind folgende Arbeitsschritte vorzunehmen:<\/p>\n<p><strong>Arbeitsprogramm<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li>Erwerb der zur Verwirklichung der Ma\u00dfnahmen erforderlichen Fl\u00e4chen, insbesondere zu 6.3.1 und 6.2.3. Die Grunderwerbsverhandlungen sollten von der Dorfgemeinschaft unterst\u00fctzt werden.<\/li>\n<li>Erarbeitung der Ausbaupl\u00e4ne.<\/li>\n<li>Abstimmung der Ma\u00dfnahmen mit den zust\u00e4ndigen Stellen Landschafts- und Wasserbeh\u00f6rden, besonders 6.1 &#8222;Ma\u00dfnahmen der Wasserwirtschaft&#8220; und die hiervon abh\u00e4ngigen Ma\u00dfnahmen (s. oben) Verkehrsverbund Rhein-Sieg und Rhein-Sieg-Verkehrsgesellschaft zu 6.2.5 und 6.2.6 und als Voraussetzung f\u00fcr 6.3.1 und 6.3.2, Rheinisches Stra\u00dfenbauamt Bonn zu 6.2.8.<\/li>\n<li>Durchf\u00fchrung der Bauleitplanung zur Sicherung der bestehenden Kleing\u00e4rten und Erweiterung der Anlage (Dauerkleingartenanlage) 6.2.2 mit Ausweisung des \u00f6ffentlichen Weges 6.3.10 sowie des n\u00f6rdlich angrenzenden Wohngebietes (Voraussetzung f\u00fcr 6.2.4)<\/li>\n<li>Beantragung von F\u00f6rdermitteln (siehe Kapitel 6.5).<\/li>\n<li>Aufnahme der Ma\u00dfnahmen in st\u00e4dtische Programme, z. B. 6.2.7 und 6.3.6.<\/li>\n<li>Bildung von Arbeits- und Aktionsgemeinschaften sowie Initiierung von Stiftungen und Sponsoring, insbesondere f\u00fcr 6.3.3 und 6.3.9.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Die Umsetzung der Ma\u00dfnahmen der Dorferneuerung setzt die Verf\u00fcgbarkeit der erforderlichen Fl\u00e4chen voraus. Nur wenn der Fl\u00e4chenerwerb einvernehmlich und f\u00fcr die \u00f6ffentliche Hand zu vertretbaren Bedingungen erfolgt, k\u00f6nnen so wichtige Ma\u00dfnahmen wie der Bau eines Dorfplatzes gelingen. Zu ber\u00fccksichtigen ist, dass der Grunderwerb nicht Gegenstand der Dorferneuerungsf\u00f6rderung ist. Deshalb w\u00fcrde die Unterst\u00fctzung durch die Dorfgemeinschaft die Realisierungschance dieser Ma\u00dfnahmen erheblich vergr\u00f6\u00dfern. Die Fl\u00e4chen f\u00fcr die Errichtung eines neuen Kinderspielbereiches am Deich k\u00f6nnten im Zusammenhang mit der Entwicklung der angrenzenden Wohnbaufl\u00e4chen zur Verf\u00fcgung gestellt werden.<\/p>\n<p>F\u00fcr einige Ma\u00dfnahmen, insbesondere f\u00fcr den Bau und Betrieb einer Siegf\u00e4hre wird erforderlich sein, Mittel aus unterschiedlichen F\u00f6rderprogrammen zu b\u00fcndeln (hier z. B. \u00f6ffentliche Mittel aus Arbeitsbeschaffungsprogramm, Arbeit statt Sozialhilfe und Materialzusch\u00fcsse aus der Dorferneuerungsf\u00f6rderung). Ma\u00dfnahmen, die keinem Programm direkt zugeordnet werden k\u00f6nnen, aber von gro\u00dfem \u00f6ffentlichen Interesse sind, ben\u00f6tigen dringend der Eigeninitiative der Dorfgemeinschaft und aus deren Mitte einen Mentor, dessen Engagement helfen wird, die notwendige Unterst\u00fctzung zu akquirieren.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der folgende Ma\u00dfnahmenkatalog wurde aus dem Struktur- und Entwicklungskonzept abgeleitet. Die besonderen Gegebenheiten des Dorfes Weldergoven insbesondere aufgrund seiner Lage am Siedlungsrand des Zentralortes Hennef, mit der sich r\u00e4umlich konzentrierenden <a class=\"more-link\" href=\"https:\/\/www.weldergoven.de\/?page_id=192\">Continue Reading &amp;amp;amp;amp;amp;rarr;<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":6,"featured_media":0,"parent":3,"menu_order":6,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"ngg_post_thumbnail":0,"footnotes":""},"class_list":["post-192","page","type-page","status-publish","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.weldergoven.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/192","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.weldergoven.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.weldergoven.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.weldergoven.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/6"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.weldergoven.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=192"}],"version-history":[{"count":6,"href":"https:\/\/www.weldergoven.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/192\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":293,"href":"https:\/\/www.weldergoven.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/192\/revisions\/293"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.weldergoven.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/3"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.weldergoven.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=192"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}