{"id":190,"date":"2009-12-05T19:21:20","date_gmt":"2009-12-05T18:21:20","guid":{"rendered":"http:\/\/www.weldergoven.de\/wordpress\/?page_id=190"},"modified":"2010-01-29T19:04:02","modified_gmt":"2010-01-29T18:04:02","slug":"entwicklungskonzept","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.weldergoven.de\/?page_id=190","title":{"rendered":"Entwicklungskonzept"},"content":{"rendered":"<h5>5.1 Grunds\u00e4tze der Dorfentwicklung<\/h5>\n<p>Chancen liegen in Orten wie Weldergoven darin, dass ein enger Bezug der Menschen zur Ge schichte des Ortes, der umgebenden Landschaft, den nat\u00fcrlichen Lebensgrundlagen und dem sozialen Verbund hergestellt werden kann. Ziel der Dorferneuerung ist es, im Sinne einer Vorhaltestrategie f\u00fcr k\u00fcnftige, heute nicht absehbare Entwicklungen M\u00f6glichkeiten zu sichern oder aufzubauen. Dabei gelten Parameter wie Ma\u00dfst\u00e4blichkeit, Kleinteiligkeit, Vielfalt, Vernetzung und Verkn\u00fcpfung als wesentliche Grundvoraussetzung im r\u00e4umlichen wie im sozialen Gef\u00fcge.<\/p>\n<h5>5.2 Entwicklungsperspektiven<\/h5>\n<p>Aufgrund der geographischen Lage, der naturr\u00e4umlichen Bedingungen und der Schutzzonen nach Naturschutzrecht und Wasserrecht ist eine r\u00e4umliche Ausdehnung der Ortslage von Weldergoven nach Westen, Norden und Osten nicht m\u00f6glich. Steilhangkante, Sieg-Fluss, Grenzen der Landschaftsschutzgebiete und der \u00dcberschwemmungsgebiete verhindern weiteres Fl\u00e4chenwachstum. Mit dem Aus- bzw. Neubau der Deiche manifestieren sich diese Grenzen in aller Deutlichkeit. Von S\u00fcden her wird die zuk\u00fcnftige st\u00e4dtebauliche Entwicklung Hennef-Ost mit ihrer SBahn-bezogenen Neubebauung eine Grenze setzen, die durch einen etwa 50-60 m breiten &#8222;Gr\u00fcnzug-S\u00fcd&#8220; von Weldergoven getrennt geplant ist.<\/p>\n<p>Das bedeutet, dass die weitere Entwicklung Weldergovens eine Binnenentwicklung sein wird, was weniger Begrenzung als Chance f\u00fcr neue Qualit\u00e4ten bedeutet. Es gibt erg\u00e4nzende und abrundende Baum\u00f6glichkeiten in einigen Bereichen, so: Am Rosenh\u00fcgel, Im Burghof und in Verl\u00e4ngerung des Gartenweges, sowie auf einzelnen noch unbebauten Parzellen.<\/p>\n<p>Binnenentwicklung hei\u00dft, dass Potentiale in baulicher und \u00f6kologischer Hinsicht erkannt und ausgesch\u00f6pft werden. Dies betrifft die Herrichtung und Sanierung alter Geb\u00e4ude, die Verbesserung bei Neubauten, die Extensivierung und dorfgerechte Gestaltung der G\u00e4rten und Gr\u00fcnanlagen, wie sie im Einzelnen im Dorferneuerungsplan n\u00e4her erl\u00e4utert sind.<\/p>\n<h5>5.3 Oberziele der Dorfentwicklung aus \u00f6kologischer Sicht<\/h5>\n<p>Der Bezug der Menschen zur Landschaft und den nat\u00fcrlichen Lebensgrundlagen l\u00e4sst sich in Weldergoven am ehesten an folgenden Landschaftsraumpotentialen feststellen:<\/p>\n<ul>\n<li>Gro\u00dfr\u00e4umige \u00dcbergangslandschaft von der Rheinebene mit urbanen \u00dcberformungen in die kleinteilige, noch weitgehend agrarisch bestimmten Ausl\u00e4ufer des Bergischen Landes.<\/li>\n<li>Siegaue mit dem Fluss und den weitr\u00e4umigen, unverbauten Acker- und Gr\u00fcnlandfl\u00e4chen, stark gegliederten Talflanken, N\u00e4he zum Naturschutzgebiet Dondorfer See.<\/li>\n<li>Bewaldete Steilhangkante im Osten des Ortes.<\/li>\n<li>Landwirtschaftliche Flur mit Acker, Gr\u00fcnland, Sonderkulturen, Geh\u00f6lzinseln, Gras- und Krautfluren und der Pferdehaltung des Hofes Allner.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Die Frage, ob und wieweit dorf\u00f6kologische Aspekte die zuk\u00fcnftige Entwicklung beeinflussen k\u00f6nnen, ist im Rahmen der r\u00e4umlichen Planung nicht abschlie\u00dfend zu beantworten. Die Zusammenf\u00fchrung von suburbaner Struktur mit &#8222;st\u00e4dtischer Pendlerbev\u00f6lkerung&#8220; einerseits und Erinnerungen an die traditionelle Landwirtschaft andererseits bedarf noch der Erprobung. M\u00f6gliche \u00f6kologische Aspekte, die in die innere Entwicklung von Weldergoven einflie\u00dfen k\u00f6nnten und sollten, sind:<\/p>\n<ul>\n<li>Dezentrale zeitgerechte Regenwasserbewirtschaftung durch Nutzung als Brauchwasser, Gartenbew\u00e4sserung sowie Regenr\u00fcckhaltung und Verdunstung und Versickerung soweit die Untergrundverh\u00e4ltnisse es zulassen, unter Ber\u00fccksichtigung der neu erstellten Kanalinfrastruktur Trennsystem.<\/li>\n<li>Beachtung energetischer Aspekte beim Neubau und Umbau von Wohngeb\u00e4uden.<\/li>\n<li>Verwendung von nachwachsenden bzw. energie- und abgasarm erzeugten, recycelbaren Baustoffen bei Neu- und Umbauten.<\/li>\n<li>Beachtung \u00f6kologischer Belange bei Herstellung und Unterhalt der neuen \u00f6ffentlichen Gr\u00fcnzonen im Zusammenhang mit dem Deichbau im Norden und dem Gr\u00fcnzug im S\u00fcden. Dies betrifft Materialwahl der Baustoffe f\u00fcr Wege und Ausstattungen, Artenwahl bei der Vegetationsstruktur und den laufenden Unterhalt.<\/li>\n<li>Aussch\u00f6pfung des Potentials \u00f6kologischer Vielfalt auf den Privatgrundst\u00fccken. Dies bezieht sich auf Gestaltung, Pflanzenauswahl und Pflege der G\u00e4rten, Angebote f\u00fcr spezielle Tier- und Pflanzenarten wie Brut- und Nisthilfen f\u00fcr V\u00f6gel, Winterquartiere f\u00fcr Flederm\u00e4use, Schlupf- und Nisthabitate f\u00fcr Insekten. Daher sollten vor allem erhalten und ausgebaut werden die Obstwiesen, Obstg\u00e4rten, unverfugte Natursteinmauern und alte Geb\u00e4ude.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Der vorgesehene Neu- und Ausbau der Deichanlagen im Norden und Westen von Weldergoven zur Vergr\u00f6\u00dferung der Retentionsr\u00e4ume wird eine Umnutzung der Fl\u00e4chen notwendig machen, die in der Folge vom Hochwasser der Sieg \u00fcberschwemmt werden. Ackerfl\u00e4chen werden zu Dauergr\u00fcnland, die m\u00f6gliche und zu erwartende Nutzung als Pferdekoppel \u00fcber den Hof Allner erlaubt die Pflanzung von Eichengruppen.<\/p>\n<p>Landschafts- und Ortsstruktur bieten keine Voraussetzung zu einer denkbaren Entwicklung in Richtung Fremdenverkehr. F\u00fcr die Tageserholung bildet das Siegtal jedoch Anreize f\u00fcr Radfahrer, im Zusammenhang damit die Chance der Wiederentstehung einer Gastst\u00e4tte im alten Ortskern von Weldergoven oder die Wiederaufnahme des F\u00e4hrbetriebes an Wochenenden.<\/p>\n<p>F\u00fcr die Umsetzung \u00f6kologischer Ziele hat der Rat der Stadt Hennef beschlossen, Runde Tische und Foren im Rahmen der &#8222;Lokalen Agenda 21&#8243;einzurichten. Nur \u00fcber die Mobilisierung endogener Kr\u00e4fte kann eine allm\u00e4hliche Umgestaltung des Dorfes gelingen. Die Planung gibt dazu Anregungen und Anst\u00f6\u00dfe im Rahmen der r\u00e4umlichen Konzeption, die von den B\u00fcrgern auszuf\u00fcllen sind. Vielversprechende Anst\u00f6\u00dfe k\u00f6nnen sogenannte &#8222;Dorfaktionstage&#8220; geben, wie sie landesweit seit dem Startschuss 1996 in Hellefeld, Stadt Sundern, in Gang gekommen sind.<\/p>\n<h5>5.4 Vorschl\u00e4ge f\u00fcr \u00f6kologische Erhaltungs-, Entwicklungs- und Erneuerungsbereiche<\/h5>\n<p>Die bestehenden wertvollen Landschafts- und Biotopstrukturen am Rand des Siedlungsbereiches sind gesch\u00e4tzt. Sie sind au\u00dferdem im Bewusststein der Bewohner so stark verankert, dass eine Gef\u00e4hrdung nicht zu erwarten ist. Dies gilt vor allem f\u00fcr die Sieguferbereiche, das Altwasser Bing, den bewaldeten Steilhang im S\u00fcdosten und das Feldgeh\u00f6lz im Westen, der Erhalt dieser Strukturen ist gesichert.<\/p>\n<p>Durch die vorgesehene R\u00fcckverlegung der Deiche im Zuge des Siegauenprogramms erfolgt eine umfangreiche \u00f6kologische Entwicklung:<\/p>\n<ul>\n<li>Die Sieg dehnt ihren Einflussbereich nach S\u00fcden aus, die Ackerfl\u00e4chen m\u00fcssen zu Dauergr\u00fcnland werden, das im Fall der Beweidung mit Eichengruppen bepflanzt werden kann.<\/li>\n<li>Im Kreuzungsbereich von A 560 und B 478 werden die Laubwaldbest\u00e4nde erg\u00e4nzt und ausgeweitet.<\/li>\n<li>Zwischen Deich und Bebauung entsteht eine extensiv gestaltete Zwischenzone mit einer Abpflanzung der Siedlungsgebiete, der Anlage von Wiesenfl\u00e4chen und B\u00e4umen.<\/li>\n<li>Der Fichtenbestand auf der Nordseite des Deiches wird aufgel\u00f6st bzw. umgebaut in einen Laubholzbestand.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Auch der Gr\u00fcnzug S\u00fcd zwischen dem Ort Weldergoven und der geplanten Siedlungsentwicklung Hennef-Ost wird mit seinen Baumpflanzungen und Wiesenfl\u00e4chen eine \u00f6kologische Vernetzungsfunktion zwischen dem strangf\u00f6rmigen Geh\u00f6lzbestand im Westen und dem bewaldeten Steilhang im Osten \u00fcbernehmen, auch wenn hier Erholungs- und Spielangebote f\u00fcr die Bewohner situiert sind.<\/p>\n<p>Innerhalb des Siedlungsbereiches Weldergoven gestaltet sich die Frage der \u00f6kologischen Erhaltungs-, Entwicklungs- und Erneuerungsbereiche schwieriger, weil es sich im Wesentlichen um private Fl\u00e4chen handelt. Von Bedeutung f\u00fcr den Biotop- und Artenschutz sind vor allem die Obstwiesen und -g\u00e4rten, alte Geb\u00e4ude und unverfugte Mauern. Der Erhalt dieser Struktur kann nur durch Oberzeugung und den Willen der Bewohner gesichert werden, verst\u00e4rkt gilt dies f\u00fcr die w\u00fcnschenswerte Extensivierung und Umgestaltung der G\u00e4rten und Einfriedungen.<\/p>\n<p>Leider sind durch den Ausbau der Stra\u00dfen offene S\u00e4ume nahezu vollst\u00e4ndig verloren gegangen. Verblieben sind z. B. gr\u00fcnges\u00e4umte, offene Gr\u00e4ben auf der S\u00fcdseite der Siegstra\u00dfe \u00f6stlich der Ortseinfahrt oder eine B\u00f6schung mit Krautgrass\u00e4umen am Ende der Stra\u00dfe &#8222;Zum Br\u00fcnnchen. Es w\u00e4re darauf zu achten, dass bei Umbauma\u00dfnahmen an Geb\u00e4uden, Einfriedungen oder Einfahrten schmale, unversiegelte, mit Kies oder Schotter verf\u00fcllte Fugen verbleiben, in denen eine dorftypische magere Vegetation sich entwickeln kann. Dazu gen\u00fcgen in der Regel Breiten von 20 &#8211; 40 cm. Die sich in solchen mageren Substraten selbst entwickelnde Vegetation entfaltet einen gro\u00dfen \u00e4sthetischen Reiz, wenn man nur an die blaue Wegwarte des Hochsommers denkt.<\/p>\n<h5>5.5 Einbindung des Dorfes in die Landschaft, Entwicklung und Gestaltung des Dorfrandes<\/h5>\n<p>Die Karte &#8220; Strukturmerkmale&#8220; zeigt auf, dass Weldergoven mit dem Deich, der Sieg und dem bewaldeten Steilhang im Osten gut in die Landschaft eingebettet ist. Defizite zeigen sich an der S\u00fcd- und Westseite, hier sto\u00dfen Siedlung und landwirtschaftliche Nutzfl\u00e4chen hart und unmittelbar zusammen, die Fernwirkung der Geb\u00e4ude am Irlenweg ist erheblich. Das wird sich erheblich \u00e4ndern: von S\u00fcden her r\u00fcckt die geplante Neubebauung Hennef-Ost an Weldergoven heran. Der Freiraum zwischen den beiden Siedlungen wird als Gr\u00fcnfuge ausgebildet, die sowohl der geplanten Bebauung in Hennef-Ost als auch den Bewohnern Weldergovens eine wohnungsnahe, hochwertige Freifl\u00e4che zur Verf\u00fcgung stellt. Im Westen entsteht mit der Realisierung des Deiches eine neue Situation. Die Umwandlung der Ackerfl\u00e4chen in Gr\u00fcnland und ihre Beweidung l\u00e4sst eine Bepflanzung mit Eichengruppen zu, sie verst\u00e4rken die bereits bestehende Abschirmung durch das lang gestreckte Feldgeh\u00f6lz und f\u00fchren insgesamt zu reizvollen optischen Oberschneidungen.<\/p>\n<p>Die im Zuge des Siegauenprogramms hier angedachte gro\u00dffl\u00e4chige Aufwaldung zwischen B 478 und Weldergoven wird nicht bef\u00fcrwortet, weil sie den offenen, gro\u00dfz\u00fcgig wirkenden Raum blockieren w\u00fcrde. Sie sollte sich auf das engere Umfeld der Kreuzung A 560\/B 478 beschr\u00e4nken und den Raum zwischen B 478 und Weldergoven f\u00fcr Weideland und Baumgruppen in der beschriebenen Weise offen lassen.<\/p>\n<p>Der neue Deichabschnitt selber wird die Bebauung im Irlenweg nicht v\u00f6llig abschirmen k\u00f6nnen (siehe Schnitt), aber in Verbindung mit einer Bepflanzung am Siedlungsrand und dem Vorfeld wird sich ein ver\u00e4nderter, deutlich verbesserter Gesamteindruck ergeben. Im Zuge der Deichbauma\u00dfnahmen wird der sich anschlie\u00dfende, vorhandene Deich saniert, wodurch auch der n\u00f6rdliche Ortsrand bis zum Zugang zur Bing im Nordosten eine neue, optische Auspr\u00e4gung erh\u00e4lt.<\/p>\n<h5>5.6 Bauliche Entwicklung<\/h5>\n<p>Die bauliche Entwicklung Weldergovens soll sehr behutsam stattfinden. Neben der Schlie\u00dfung von Baul\u00fccken, es sind einige im Rahmen des Flurbereinigungsverfahrens parzellierte Grundst\u00fccke noch unbebaut, wird eine bauliche Erg\u00e4nzung nur noch in drei Bereichen vorgeschlagen. Mit dieser Ausweisung wird dem in Kapitel 5.2 Entwicklungsperspektiven formulierten Leitbild &#8211; der Binnenentwicklung &#8211; Rechnung getragen. Das im Nord-Westen Weldergovens vorhandene Fl\u00e4chenpotential wird nicht mehr, wie in der 1. Stufe der Rahmenplanung Hennef-Ost vorgesehen, insgesamt mit Wohnbebauung \u00fcberplant. Nach den kleinr\u00e4umigen Untersuchungen und nach Abw\u00e4gung der unterschiedlichen Nutzungsanspr\u00fcche wird die Erhaltung der Kleingartenanlage empfohlen und im Zuge der Vernetzung der Gr\u00fcnstrukturen innerhalb der Ortslage Weldergovens deren Erweiterung. N\u00f6rdlich der Kleingartenanlage sieht das Konzept Wohnbebauung mit 11 freistellenden Einfamilienh\u00e4usern vor, die in Anlehnung an die im Flurbereinigungsverfahren parzellierte Stra\u00dfe in der Verl\u00e4ngerung der Stra\u00dfe &#8222;Gartenweg&#8220; erschlossen werden sollen. Die Baugrundst\u00fccke sind dabei so bemessen, dass sie der Gr\u00f6\u00dfe der d\u00f6rflichen Struktur entsprechen und die Voraussetzungen schaffen, dass auch die Geb\u00e4ude den vorgeschlagenen dorftypischen Gestaltungsgrunds\u00e4tzen entsprechen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Dieses Baugebiet sowie die Kleingartenanlage und ihre Erweiterung liegen teilweise innerhalb des in Aufstellung befindlichen Bebauungsplanes Nr. 05.2 Hennef (Sieg)-Weldergoven, In den Irlen. Die Abgrenzung des Bebauungsplangebietes nimmt R\u00fccksicht auf eine heute nicht mehr bestehende Freileitung des RWE, so dass die Abgrenzung des Gebietes und die Inhalte der Planung angepasst werden k\u00f6nnen. Im vorliegenden Bereich ist vermehrt mit Qualmwasse zu rechnen, das auch schon die Keller der angrenzenden Siedlung vern\u00e4sst hat. Da das Gebiet in einer Senke liegt muss es vor einer Bebauung aufgef\u00fcllt werden.<\/p>\n<p>Ein weiteres kleines Baugebiet wird &#8222;Im Burghof&#8220; dargestellt. Auch hier hat die Flurbereinigung bereits Parzellen vorgegeben, von denen jedoch bis auf die Erschlie\u00dfung abgewichen werden soll, um ebenso wie in dem oben beschriebenen Gebiet freistellende Einfamilienh\u00e4user (1 2) entstehen zu lassen, die die vorgefundene Struktur des Umfeldes besser aufnehmen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Auf der dritten \u00fcberplanten Fl\u00e4che befindet ich zur Zeit eine G\u00e4rtnerei. Falls der Betrieb aufgegeben oder verlagert werden sollte, bietet sich diese Fl\u00e4che ebenfalls f\u00fcr den Wohnungsbau an. Hier k\u00f6nnen ca. 12 Einfamilien-Reihenh\u00e4user entstehen, die die Struktur auf der gegen\u00fcberliegenden Stra\u00dfenseite &#8222;Am Rosenh\u00fcgel&#8220; ber\u00fccksichtigen.<\/p>\n<h5>5.7 Gestaltungsgrunds\u00e4tze, Denkmalschutz<\/h5>\n<p>Ein wichtiges Ziel der Dorff\u00f6rderung muss die Erhaltung der historischen Substanz und die Entwicklung eines Erscheinungsbildes im gesamten alten Dorf sein, das die charakteristischen, historischen Gestaltmerkmale Weldergovens aufnimmt.<\/p>\n<p>Der alte Dorfkern beinhaltet sieben in die Denkmalliste eingetragene Baudenkm\u00e4ler. Sie wurden gut und angemessen saniert. Sanierungsbed\u00fcrftig ist lediglich das Wohnhaus Siegstra\u00dfe 30 (siehe auch Baubewertung im Anhang). Eine besondere Stellung kommt dem Baudenkmal, Siegstra\u00dfe 11 zu. Das hervortretende Geb\u00e4ude nimmt am historischen Dorfeingang eine Sonderstellung ein und sollte wie in der Bewertung festgehalten, konsequent den urspr\u00fcnglichen Charakter zur\u00fcckerhalten.<\/p>\n<p>Bei den historischen Fachwerkh\u00e4usern Zum Br\u00fcnnchen 2, Zum Br\u00fcnnchen 8 und Kreuzstra\u00dfe 5 wird empfohlen, zu pr\u00fcfen, ob die Wohnh\u00e4user Baudenkm\u00e4ler sind. Zus\u00e4tzliche \u00dcberpr\u00fcfungen im Sinne des historischen Dorfbildes z. B. Sanierungen und Freilegung des Fachwerkes werden bei weiteren H\u00e4usern angeraten. Herauszuheben sind ebenfalls die verputzten Fachwerkh\u00e4user der Grafenbungert 16 und 18. Ihre verlorene Bedeutung als altes F\u00e4hrhaus sollte wieder markiert werden.<\/p>\n<p>Einen besonderen Beitrag zur Entwicklung des charakteristischen Dorfbildes k\u00f6nnen die noch unbeachteten &#8211; da zum Teil &#8222;verkleideten&#8220; &#8211; alten Geb\u00e4ude leisten, wenn sie ihre Qualit\u00e4t zur\u00fcckgewinnen. Vorbild sollte die Gestaltung der Siegstra\u00dfe sein, hier stehen 5 der 7<br \/>\nBaudenkm\u00e4ler Weldergovens. Dies zeigt gleichzeitig die hohe Bereitschaft der Weldergovener Bewohner sich f\u00fcr die Gestaltungsqualit\u00e4t des Dorfbildes einzusetzen und dieses weiter zu entwickeln.<\/p>\n<p>Das Erscheinungsbild Weldergovens wird auch durch die Bebauung au\u00dferhalb des alten Dorfkerns beeinflusst. Deshalb wird empfohlen, bei s\u00e4mtlichen Neu-, Um- und Anbauten die Gestaltungsgrunds\u00e4tze zu ber\u00fccksichtigen, gerade bei Neubauten kann die Gestaltqualit\u00e4t des Dorfes gewahrt, beeintr\u00e4chtigt oder gar wie durch die beiden Neubausiedlungen, nachhaltig gest\u00f6rt werden. Neubauten sollen die charakteristischen Merkmale nat\u00fcrlich nicht historisierend anwenden, eine die heutige Zeit repr\u00e4sentierende Bebauung kann auch mit neuer Formen- und Gestaltungssprache Anordnung, Gr\u00f6\u00dfe, Material, Gliederung und Farbe der gestalterischen Vorbilder des Dorfes anwenden.<\/p>\n<p><strong>Gestaltungsgrunds\u00e4tze:<\/strong><\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\">Bauform, Anordnung, Geschossigkeit<\/span><br \/>\nfreistellende Geb\u00e4ude, auch verkettet mit Anbauten und Nebengeb\u00e4uden, Hauptgeb\u00e4ude dominierend, trauf- und giebelst\u00e4ndig, Eingang zur Stra\u00dfe orientiert II-geschossig Satteldach, auch Kr\u00fcppelwalm<\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\">Gliederung, \u00d6ffnungen<\/span><br \/>\nkleinteilige Gliederung, die Senkrechte betonen, Einzel\u00f6ffnungen sichtbar machen, keine Querformate, Einzelgauben, die die Fenstergliederung aufnehmen<\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\">Material<\/span><br \/>\nFassade- Putz, Holz, Schiefer, in Einzelf\u00e4lle helle Steine (z.B. Kalksandsteine)<br \/>\nSockel &#8211; Bruchstein, Sandstein<br \/>\nFenster, T\u00fcren &#8211; Holz<br \/>\nDach- Dachziegel dunkel, Schiefer untergeordnet<\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\">Farbe<\/span><br \/>\nhelle Fassade, wei\u00df, hellgrau, sandfarbig, dunkles Holz, auch farbig (auff\u00e4llig) m\u00f6glich, Fenster dunkel oder wei\u00df, Dach dunkel, grau<\/p>\n<h5>5.8 \u00d6ffentlicher Raum, Verkehr<\/h5>\n<p>Die vorangegangenen Bewertungen haben ebenso wie die Diskussionen mit den Bewohnern gezeigt, dass eine der wichtigsten Voraussetzungen f\u00fcr die Dorfentwicklung Weldergovens und die St\u00fctzung des Gemeinwesens die Schaffung einer Dorfmitte ist. Auf die Ausbildung eines Dorfplatzes im r\u00e4umlichen Zusammenhang mit der Dorfscheune der Interessengemeinschaft Weldergoven wird im Kapitel 5.9 und im Handlungs- und Ma\u00dfnahmenkonzept n\u00e4her eingegangen.<\/p>\n<p>Der Stra\u00dfenabschnitt zwischen der Hauptkreuzung des Gebietes (Siegstra\u00dfe, Bodenstra\u00dfe) und dem Dorfplatz sollte bereits auf den alten Dorfkern hinweisen und die Ausbaumerkmale der dorfgerecht gestalteten unteren Siegstra\u00dfe aufnehmen. Die vorhandenen R\u00e4ume, an den Birkenweg angrenzend und an den Kreuzungsbereich angelehnt, sollten so ausgebaut werden, dass sie die Aufenthaltsqualit\u00e4t st\u00fctzen.<\/p>\n<p>Wie bereits im Kapitel 3.5 ausgef\u00fchrt, stellt die Einm\u00fcndung der Bodenstra\u00dfe in die Siegstra\u00dfe einen besonderen Gefahrenbereich dar. Insbesondere zur Schulwegsicherung ist hier dringend ein Ausbau mit einem separaten B\u00fcrgersteig erforderlich. Im weiteren Verlauf werden sowohl die Siegstra\u00dfe (nach Westen) und die Bodenstra\u00dfe (nach S\u00fcden) mit dem vorhandenen Ausbaustandard ihren Verkehrsfunktionen gerecht, jedoch nicht im Kreuzungsbereich und im ersten Stra\u00dfenabschnitt der Bodenstra\u00dfe bis zum Kleebungert. Die Fl\u00e4chen stehen f\u00fcr den notwendigen \u00f6ffentlichen Stra\u00dfenraum, aufgrund der Fl\u00e4chenzuweisung aus der Flurbereinigung, zur Verf\u00fcgung und auf diesen Fl\u00e4chen bestehende private Einfriedungen oder Befestigungen sind lediglich im Kreuzungsbereich und in dem direkt angrenzenden Abschnitt der Bodenstra\u00dfe betroffen.<\/p>\n<p><strong>Busanbindung:<\/strong><br \/>\nDie Buslinie 532 bindet Weldergoven an das regionale Busliniennetz an. Der Bus h\u00e4lt zentral im Siedlungsgebiet von Weldergoven und bedient das Dorf in den morgendlichen und nachmitt\u00e4glichen Spitzenstunden \u00bd st\u00fcndlich, sonst st\u00fcndlich. Bei der Analyse und Bewertung der Verkehrssituation wurde bereits im Kapitel 3.5 ausgef\u00fchrt, dass ein wesentliches Ziel der Dorfentwicklung ist, eine leistungsf\u00e4hige Busanbindung f\u00fcr Weldergoven sicherzustellen, Fahrwege effektiv zu gestalten und gleichzeitig die Belastung f\u00fcr die Bewohner zu reduzieren. Diese Problematik wurde mit dem Arbeitskreis der Interessengemeinschaft Weldergoven eingehend und kontrovers diskutiert und unterschiedliche L\u00f6sungsans\u00e4tze behandelt. Aus dem Arbeitskreis wurde u. a. vorgeschlagen, einen Wendeplatz vor dem Ort zu errichten und damit die Haltestelle aus dem Dorf herauszulegen. Nach umfassenden Untersuchungen unter Einbeziehung des geplanten S-Bahnhofes Hennef-Ost und der m\u00f6glichen Anbindung der weiter \u00f6stlich gelegenen Ortslagen und D\u00f6rfer wurden mit dem Verkehrsbetrieb, der RSVG , drei alternative Linienf\u00fchrungen er\u00f6rtert:<\/p>\n<ol>\n<li>Weldergoven wird mittels eines Wendeplatzes \u00fcber eine Schleife vor der Dorflage an das Busnetz angeschlossen.<\/li>\n<li>Die Linie 532 wird als durchgehende Linie durch den Ort und zum S-Bahn-Haltepunkt angeboten und f\u00e4hrt weiter in die \u00f6stlich angrenzenden Orte.<\/li>\n<li>Weldergoven und der Bereich Hennef-Ost mit den S-Bahn-Haltepunkt werden \u00fcber zwei separate Buslinien bedient.<\/li>\n<\/ol>\n<p>Bewertung der Alternativen:<\/p>\n<ol>\n<li>Die erste L\u00f6sung ist grunds\u00e4tzlich technisch machbar und w\u00fcrde den Ortskern Weldergoven von Busverkehr freihalten. Allerdings ist diese L\u00f6sung aus Kundensicht nicht vertretbar, da die Haltstelle aus der Mitte des Dorfes herausgelegt w\u00fcrde. Die Fahrg\u00e4ste m\u00fcssten erheblich l\u00e4ngere Wege zur Haltestelle gehen. Betroffen w\u00e4ren vor allem \u00e4ltere Bewohner und Schulkinder, die zu Fu\u00df zur Haltestelle gelangen. Die RSVG lehnt daher diese L\u00f6sung ab.<\/li>\n<li>Diese Alternative stellt eine gute L\u00f6sung dar, da sie eine erhebliche Verbesserung der Anbindung und der Bedienung in Weldergoven und auch der \u00f6stlich angrenzenden Orte verspricht. Die RSVG ist mit dieser Linienf\u00fchrung grunds\u00e4tzlich einverstanden.<\/li>\n<li>Eine Einf\u00fchrung einer weiteren Linie bedeutet einen erh\u00f6hten Aufwand und damit deutliche Mehrkosten.<\/li>\n<\/ol>\n<p>Damit wurde eindeutig Alternative 2 pr\u00e4feriert.<\/p>\n<p>F\u00fcr den weiteren Verlauf der Linie aus Alternative 2 wurde vorgeschlagen, diese als Ringlinie zu f\u00fchren, die die Orte n\u00f6rdlich der Sieg, den Haltepunkt Blankenberg und die bislang wenig bedienten Orte entlang der L 333 verkn\u00fcpft. Linief\u00fchrung:<\/p>\n<p><em>Innenstadt &#8211; Br\u00f6ltalstra\u00dfe &#8211; Blankenberger Stra\u00dfe &#8211; S-Bahn-Haltepunkt Hennef-Ost Weldergoven &#8211; Siegbr\u00fccke &#8211; Lauthausen B\u00f6dingen &#8211; Altenb\u00f6dingen (Schleife) &#8211; B\u00f6dingen &#8211; Oberauel &#8211; Haltepunkt Blankenberg Greuelsiefen &#8211; Dondorf &#8211; Gewerbegebiet Hossenberg &#8211; S-Haltepunkt Hennef-Ost (Weldergoven) &#8211; Br\u00f6ltalstra\u00dfe &#8211; Innenstadt.<\/em><\/p>\n<p>Diese Linie kann auch als Erweiterung in beiden Richtungen in einem Stundentakt befahren werden, so dass sich attraktive Verbindungen um den S-Bahnhof Hennef-Ost ergeben sowie eine Verbesserung des Angebotes n\u00f6rdlich der Sieg. Weldergoven w\u00fcrde so zweimal in der Stunde mit der Stadt verbunden werden. Als Unteralternative ist denkbar, Weldergoven bei gegenl\u00e4ufigem Verkehr nur auf einem Linienast anzufahren (siehe Linienf\u00fchrung oben mit Weldergoven in Klammern) und damit die h\u00f6here Busfrequenz im Ort zu reduzieren. Die RSVG ist mit diesen Linienf\u00fchrungen einverstanden. Mit der geplanten Er\u00f6ffnung der S-Bahn Hennef-Ost 2001\/2002 sollte die ge\u00e4nderte Linienf\u00fchrung gelten. Die RSVG ben\u00f6tigt dazu ein halbes Jahr Vorlaufzeit vor Fahrplanwechsel.<\/p>\n<p>Die RSVG besitzt derzeit keine Konzession zum Busbetrieb auf der L 333. Diese wird von der RVK gehalten. Allerdings sieht die RSVG kein Problem, die Strecke zu befahren, da das derzeitige Angebot des RVK mit 2 bis 3 Fahrten pro Tag kein ausschlaggebendes Angebot darstellt und somit die RSVG mit der Linienf\u00fchrung der Linie 532 nicht in Konkurrenz zur RVK tritt.<\/p>\n<p>Nach Abw\u00e4gung der objektiven Kriterien und der einzelnen Beurteilungen wird vorgeschlagen, eine zentrale Bushaltestelle im Dorf zu belassen und eine durchgehende Linienf\u00fchrung zu w\u00e4hlen. Die Vorteile sind:<\/p>\n<ul>\n<li>eine verbesserte Busbedienung<\/li>\n<li>eine Entlastung vieler Anwohner, insbesondere im Stra\u00dfenbereich des alten Dorfkerns<\/li>\n<li>eine zentral gelegene Haltestelle mit kurzen Wegen f\u00fcr alle Nutzer<\/li>\n<li>die Anbindung des S-Bahnhofes Hennef-Ost und des neuen Gewerbegebietes<\/li>\n<li>die Anbindung der \u00f6stlich gelegenen Ortslagen und D\u00f6rfer, wie Lauthausen, B\u00f6dingen, Blankenberg und Greuelsiefen<\/li>\n<\/ul>\n<p>Der Kreuzungsbereich der Siegstra\u00dfe mit der Bodenstra\u00dfe und das anschlie\u00dfende Teilst\u00fcck der Bodenstra\u00dfe sind &#8211; wie bereits dargestellt wurde &#8211; aus Verkehrssicherheitsgr\u00fcnden (Begegnung LKW, PKW, Fu\u00dfg\u00e4nger, besonders Schulwegsicherung) mit einem B\u00fcrgersteig ohnehin auszubauen. Die Fl\u00e4chen stehen zur Verf\u00fcgung. Zus\u00e4tzliche Baukosten f\u00fcr diese Buslinienf\u00fchrung entstehen nicht oder nur in geringem Umfang. Nach S\u00fcden wird im Bereich des \u00dcberganges zum Wohngebiet Hennef-Ost eine Busschleuse (versenkbarer Gro\u00dfpoller) vorgeschlagen. Auch diese Ma\u00dfnahme ist Bestandteil des generellen Verkehrskonzeptes, um Schleichverkehre des motorisierten Verkehrs durch Weldergoven zum (und vom) Gebiet Hennef-Ost und dem S-Bahn Haltepunkt ausschlie\u00dfen zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<p><strong>Siegf\u00e4hre:<\/strong><br \/>\nBis 1949 war Weldergoven mit einer F\u00e4hre mit dem anderen Siegufer bei Lauthausen verbunden. Bis zum Bau der Allner Br\u00fccke 1862 war der F\u00e4hrnachen wichtigste Verbindung mit dem Land jenseits der Sieg. Die Wiedereinrichtung einer F\u00e4hrverbindung, zumindest an den Wochenenden w\u00fcrde nicht nur eine Verkehrsbeziehung zur anderen Siegseite schaffen, sondern dem ruhigen Charakter dieses Siegtalabschnittes gerecht werdend, die Naherholung unterst\u00fctzen. Die Attraktivit\u00e4t des Dorfes k\u00f6nnte erh\u00f6ht werden ohne dass gr\u00f6\u00dfere St\u00f6rungen zu erwarten sind. Sie w\u00fcrde auch einen Beitrag leisten, das Infrastrukturangebot, z. B. durch die Er\u00f6ffnung einer Gastst\u00e4tte\/ Cafe, zu verbessern.<\/p>\n<h5>5.9 Entwicklung und Gestaltung der inner\u00f6rtlichen Freifl\u00e4chen<\/h5>\n<p><strong>\u00d6ffentliche und halb\u00f6ffentliche Freifl\u00e4chen, Kleing\u00e4rten:<\/strong><br \/>\nF\u00fcr die wenigen \u00f6ffentlichen Freifl\u00e4chen in Weldergoven wurde folgendes Ziel entwickelt: Die Kleing\u00e4rten bleiben am bisherigen Standort erhalten. Zus\u00e4tzlich wird die Anlage vergr\u00f6\u00dfert, neue Fl\u00e4chen westlich des Postweges kommen hinzu. Der Bolzplatz vor dem Deich verbleibt, der vor dem Deich liegende Kinderspielplatz wird aus Gr\u00fcnden einer besseren Benutzbarkeit auf eine neue Fl\u00e4che innerhalb des Deiches verlagert.<\/p>\n<p>Nach der Konzeption des Dorfentwicklungsplanes wird die bestehende Kleingartenanlage wichtiger Bestandteil einer von der Siegaue im Osten ausgehenden, den baumbestandenen Dorfplatz aufnehmenden, die Freir\u00e4ume des Geschosswohnungsbaus ber\u00fccksichtigenden und \u00fcber die Kleingartenanlage nach Westen bis zum Deich verlaufenden Gr\u00fcnvernetzung. In diese Beziehung wird auch die Erweiterung des Kleingartengel\u00e4ndes gesetzt. Der halb\u00f6ffentliche Raum um den Geschosswohnungsbau am Birkenweg ist ein bedeutender Baustein dieser durchgehenden Gr\u00fcnverbindung. Diese Fl\u00e4che gilt es in ihrer Auspr\u00e4gung zu erhalten und qualitativ weiter zu entwickeln.<\/p>\n<p>Aus der d\u00f6rflichen Struktur leitet sich die Ausbildung eines Dorfplatzes im Bereich des historischen Ortskernes ab, am sogenannten &#8222;Dorfdreieck&#8220;. Im Kreuzungsbereich zwischen Siegstra\u00dfe, zum Br\u00fcnnchen und Kreuzstra\u00dfe ist eine r\u00e4umliche Aufweitung vorhanden, deren Gestalt durch die verkehrliche Nutzung gepr\u00e4gt ist, und um die sich \u00fcberwiegend historische Geb\u00e4ude gruppieren, so auch die Dorfscheune.<\/p>\n<h6 style=\"text-align: center;\">            \n\t\t<div class=\"ngg-gallery-singlepic-image ngg-center\" style=\"max-width: 500px\">\n\t\t\t    \t<a href=\"https:\/\/www.weldergoven.de\/wp-content\/gallery\/dorfentwicklungskonzept\/bild_scheune.jpg\"\n\t\t     title=\"Dorfscheune\"\n             data-src=\"https:\/\/www.weldergoven.de\/wp-content\/gallery\/dorfentwicklungskonzept\/bild_scheune.jpg\"\n             data-thumbnail=\"https:\/\/www.weldergoven.de\/wp-content\/gallery\/dorfentwicklungskonzept\/thumbs\/thumbs_bild_scheune.jpg\"\n             data-image-id=\"60\"\n             data-title=\"bild_scheune\"\n             data-description=\"Dorfscheune\"\n             target='_self'\n             class=\"ngg-fancybox\" rel=\"a04db968c80002e7d4043f9aeac78e7d\">\n            <img class=\"ngg-singlepic\"\n             src=\"https:\/\/www.weldergoven.de\/wp-content\/gallery\/dorfentwicklungskonzept\/cache\/bild_scheune.jpg-nggid0260-ngg0dyn-500x375x100-00f0w010c010r110f110r010t010.jpg\"\n             alt=\"bild_scheune\"\n             title=\"bild_scheune\"\n              width=\"500\"               \/>\n    \t<\/a>\n\t\t      <\/div>\n        <\/h6>\n<h6 style=\"text-align: center;\">Bild: Dorfscheune mit Dorfplatz<\/h6>\n<p>Eine Verbesserung dieses hochwertigen zentralen Bereiches hat bei der Dorferneuerung eine hohe Priorit\u00e4t. Auch von Seiten der Dorfbev\u00f6lkerung besteht der Wunsch, hier einen Dorfplatz auszubilden, der die Dorfmitte als Treffpunkt aufwertet und das Raumangebot im Bereich der Dorfscheune verbessert, um verschiedenen Aktivit\u00e4ten der Dorfgemeinschaft Raum zu geben.<\/p>\n<p><strong>Begr\u00fcnung inner\u00f6rtlicher Stra\u00dfen:<\/strong><\/p>\n<p>Aufgrund der eng bemessenen dorftypischen Stra\u00dfenr\u00e4ume und des in j\u00fcngster Zeit vollzogenen Ausbaus bleiben im Rahmen der Dorferneuerung wenige Stellen im Stra\u00dfenraum \u00fcbrig, an denen neue Baumstandorte entstehen k\u00f6nnen. An den Ortseing\u00e4ngen werden, dominante Baumpflanzungen in Form von Baumtoren mit Winterlinde vorgeschlagen. Neben der gestalterischen Betonung der Ortseinfahrt haben sie die Funktion, den Stra\u00dfenraum optisch einzuengen und die Geschwindigkeit des Verkehrs zu verringern. Zur Pflanzung in den \u00fcbrigen Stra\u00dfenr\u00e4umen eignen sich kleinkronige Laubb\u00e4ume.<\/p>\n<h6 style=\"text-align: center;\">            \n\t\t<div class=\"ngg-gallery-singlepic-image ngg-center\" style=\"max-width: 250px\">\n\t\t\t    \t<a href=\"https:\/\/www.weldergoven.de\/wp-content\/gallery\/dorfentwicklungskonzept\/bild_begruenung1.jpg\"\n\t\t     title=\"Begr\u00fcnung inner\u00f6rtlicher Stra\u00dfen\"\n             data-src=\"https:\/\/www.weldergoven.de\/wp-content\/gallery\/dorfentwicklungskonzept\/bild_begruenung1.jpg\"\n             data-thumbnail=\"https:\/\/www.weldergoven.de\/wp-content\/gallery\/dorfentwicklungskonzept\/thumbs\/thumbs_bild_begruenung1.jpg\"\n             data-image-id=\"54\"\n             data-title=\"bild_begruenung1\"\n             data-description=\"Begr\u00fcnung inner\u00f6rtlicher Stra\u00dfen\"\n             target='_self'\n             class=\"ngg-fancybox\" rel=\"a200566d4713f6064f3526e4356e9547\">\n            <img class=\"ngg-singlepic\"\n             src=\"https:\/\/www.weldergoven.de\/wp-content\/gallery\/dorfentwicklungskonzept\/cache\/bild_begruenung1.jpg-nggid0254-ngg0dyn-250x184x100-00f0w010c010r110f110r010t010.jpg\"\n             alt=\"bild_begruenung1\"\n             title=\"bild_begruenung1\"\n              width=\"250\"               \/>\n    \t<\/a>\n\t\t      <\/div>\n        <br \/>\n            \n\t\t<div class=\"ngg-gallery-singlepic-image ngg-center\" style=\"max-width: 250px\">\n\t\t\t    \t<a href=\"https:\/\/www.weldergoven.de\/wp-content\/gallery\/dorfentwicklungskonzept\/bild_begruenung2.jpg\"\n\t\t     title=\"Begr\u00fcnung inner\u00f6rtlicher Stra\u00dfen\"\n             data-src=\"https:\/\/www.weldergoven.de\/wp-content\/gallery\/dorfentwicklungskonzept\/bild_begruenung2.jpg\"\n             data-thumbnail=\"https:\/\/www.weldergoven.de\/wp-content\/gallery\/dorfentwicklungskonzept\/thumbs\/thumbs_bild_begruenung2.jpg\"\n             data-image-id=\"55\"\n             data-title=\"bild_begruenung2\"\n             data-description=\"Begr\u00fcnung inner\u00f6rtlicher Stra\u00dfen\"\n             target='_self'\n             class=\"ngg-fancybox\" rel=\"45eec71c6a60a796740c9f0d68e35363\">\n            <img class=\"ngg-singlepic\"\n             src=\"https:\/\/www.weldergoven.de\/wp-content\/gallery\/dorfentwicklungskonzept\/cache\/bild_begruenung2.jpg-nggid0255-ngg0dyn-250x184x100-00f0w010c010r110f110r010t010.jpg\"\n             alt=\"bild_begruenung2\"\n             title=\"bild_begruenung2\"\n              width=\"250\"               \/>\n    \t<\/a>\n\t\t      <\/div>\n        <\/h6>\n<h6 style=\"text-align: center;\">Bild: Beispiel f\u00fcr Begr\u00fcnung inner\u00f6rtlicher Stra\u00dfen<\/h6>\n<h5>5.10 Wege<\/h5>\n<p>Innerhalb Weldergovens gibt es aufgrund der Siedlungsgr\u00f6\u00dfe kein separates Wegenetz f\u00fcr Fu\u00dfg\u00e4nger und Radfahrer. Es sind jedoch einige Wege vorhanden, die f\u00fcr die Verkn\u00fcpfung einzelner Stra\u00dfen und f\u00fcr die Verkn\u00fcpfung des Siedlungsbereiches mit der Landschaft von Bedeutung sind. Diese gilt es zu erhalten, auszubauen bzw. neu anzulegen. Hier ist vor allem die Verbindung nach Hennef von Bedeutung. Die vorhandenen Wege bleiben erhalten, die Querung Siegstra\u00dfe und B 478 sollte aus Verkehrssicherheitsgr\u00fcnden verbessert werden. Eine zus\u00e4tzliche Verbindung mit einem Br\u00fcckenschlag \u00fcber die Sieg wurde diskutiert, jedoch nicht weiter verfolgt.<\/p>\n<p>In das Wegenetz soll auch die bestehende Kleingartenanlage mit einem \u00f6ffentlichen Weg eingebunden werden. Die Verl\u00e4ngerung des Birkenweges ist leicht versetzt als Fu\u00dfwegeverbindung zum Deich aufzunehmen, da auf der bestehenden Wegeparzelle zwischenzeitlich eine Bebauung zugelassen worden ist.<\/p>\n<p>Mit der Entwicklung des Hofes Allner zu einem Reiterhof muss langfristig \u00fcber den Aufbau eines eigenen Reitwegenetzes nachgedacht werden, das \u00fcber den engeren Bereich von Weldergoven hinaus geht, um Konflikte mit Radfahrern, Fu\u00dfg\u00e4ngern und den Interessen der Landwirtschaft zu vermeiden.<\/p>\n<h5>5.11 Umgang mit privaten Hof- und Gartenr\u00e4umen<\/h5>\n<p>Im Wesentlichen greifen die Dorferneuerungsma\u00dfnahmen im \u00f6ffentlichen Raum. Private Ma\u00dfnahmen kommen erg\u00e4nzend und vertiefend hinzu, hier handelt es sich um Empfehlungen, deren Umsetzung von der Bereitschaft der Bewohner abh\u00e4ngt. Sie sind jedoch keineswegs von geringer Bedeutung, da sie das Gesicht der Siedlung insgesamt deutlich bestimmen. Besonders die \u00f6ffentlich wirksamen Bereiche der privaten Fl\u00e4chen, die zumeist \u00fcber die Weg und Stra\u00dfen erlebbar sind, sind hier ausschlaggebend. Sie verdienen einen sorgf\u00e4ltigen Umgang.<\/p>\n<h6 style=\"text-align: center;\">            \n\t\t<div class=\"ngg-gallery-singlepic-image ngg-center\" style=\"max-width: 250px\">\n\t\t\t    \t<a href=\"https:\/\/www.weldergoven.de\/wp-content\/gallery\/dorfentwicklungskonzept\/bild_gartenraume1.jpg\"\n\t\t     title=\"Gartenr\u00e4ume\"\n             data-src=\"https:\/\/www.weldergoven.de\/wp-content\/gallery\/dorfentwicklungskonzept\/bild_gartenraume1.jpg\"\n             data-thumbnail=\"https:\/\/www.weldergoven.de\/wp-content\/gallery\/dorfentwicklungskonzept\/thumbs\/thumbs_bild_gartenraume1.jpg\"\n             data-image-id=\"57\"\n             data-title=\"bild_gartenraume1\"\n             data-description=\"Gartenr\u00e4ume\"\n             target='_self'\n             class=\"ngg-fancybox\" rel=\"74ad4732e11334dbad61c9c0aac0b0a2\">\n            <img class=\"ngg-singlepic\"\n             src=\"https:\/\/www.weldergoven.de\/wp-content\/gallery\/dorfentwicklungskonzept\/cache\/bild_gartenraume1.jpg-nggid0257-ngg0dyn-250x194x100-00f0w010c010r110f110r010t010.jpg\"\n             alt=\"bild_gartenraume1\"\n             title=\"bild_gartenraume1\"\n              width=\"250\"               \/>\n    \t<\/a>\n\t\t      <\/div>\n        <br \/>\n            \n\t\t<div class=\"ngg-gallery-singlepic-image ngg-center\" style=\"max-width: 250px\">\n\t\t\t    \t<a href=\"https:\/\/www.weldergoven.de\/wp-content\/gallery\/dorfentwicklungskonzept\/bild_gartenraume2.jpg\"\n\t\t     title=\"Gartenr\u00e4ume\"\n             data-src=\"https:\/\/www.weldergoven.de\/wp-content\/gallery\/dorfentwicklungskonzept\/bild_gartenraume2.jpg\"\n             data-thumbnail=\"https:\/\/www.weldergoven.de\/wp-content\/gallery\/dorfentwicklungskonzept\/thumbs\/thumbs_bild_gartenraume2.jpg\"\n             data-image-id=\"58\"\n             data-title=\"bild_gartenraume2\"\n             data-description=\"Gartenr\u00e4ume\"\n             target='_self'\n             class=\"ngg-fancybox\" rel=\"42c28f1c16d0f76a1956969face65f6a\">\n            <img class=\"ngg-singlepic\"\n             src=\"https:\/\/www.weldergoven.de\/wp-content\/gallery\/dorfentwicklungskonzept\/cache\/bild_gartenraume2.jpg-nggid0258-ngg0dyn-250x194x100-00f0w010c010r110f110r010t010.jpg\"\n             alt=\"bild_gartenraume2\"\n             title=\"bild_gartenraume2\"\n              width=\"250\"               \/>\n    \t<\/a>\n\t\t      <\/div>\n        <\/h6>\n<h6 style=\"text-align: center;\">Bild: Beispiel f\u00fcr Begr\u00fcnung und Einfriedung in privaten Hof- und Gartenr\u00e4umen<\/h6>\n<p>Mit der Pflanzung von Laubb\u00e4umen als Hausund Hofbaum anstelle der verbreiteten Konifere lie\u00dfen sich die G\u00e4rten am wirksamsten aufwerten. Dazu geh\u00f6ren je nach Raum, der zur Verf\u00fcgung steht, Laubb\u00e4ume wie Ahorn oder Linde, bei beengteren Verh\u00e4ltnissen auch Mehlbeere, Elsbeere, Feldahorn, Hainbuche, Hahnendorn, Rotdorn, Wildbirne und vor allem Obstb\u00e4ume.<\/p>\n<p>Gartengrenzen k\u00f6nnen bepflanzt werden mit heimischen Laubgeh\u00f6lzen, Rasenfl\u00e4chen durch extensive Blumenwiesen ersetzt werden.<\/p>\n<p>Als besonderer Lebensraum f\u00fcr Pflanzen und Tiere eignen sich extensiv genutzte Bereiche in den G\u00e4rten, f\u00fcr Singv\u00f6gel, Flederm\u00e4use und Insekten sollten Nist- und Brutm\u00f6glichkeiten bereitgestellt werden.<\/p>\n<p>Im Zuge von Umbauten, Fassadenerneuerungen oder der Umgestaltung von Einfriedungen sollte die Chance genutzt werden, schmale, unversiegelte und mit magerem Bodensubstrat gef\u00fcllte S\u00e4ume zu schaffen, in denen sich eine dorftypische Vegetation entwickeln kann.<\/p>\n<p>Weitere Ziele f\u00fcr die privaten Hof- und Gartenr\u00e4ume sind:<\/p>\n<ul>\n<li>Fl\u00e4chenentsiegelung aus gestalterischen und \u00f6kologischen Gr\u00fcnden<\/li>\n<li>Fassadenbegr\u00fcnung<\/li>\n<li>Gut gestaltete Einfriedungen mit dem verst\u00e4rkten Einsatz von Laubhecken<\/li>\n<li>Obst-, Nutz- und Bauerng\u00e4rten statt Zierg\u00e4rten<\/li>\n<\/ul>\n<p>Insgesamt besteht mit den beschriebenen Vorschl\u00e4gen durchaus die M\u00f6glichkeit, das in weiten Bereichen negative Bild der Stra\u00dfenr\u00e4ume erheblich zu verbessern &#8211; vorausgesetzt, der Wille der Bewohner tr\u00e4gt diese Bem\u00fchungen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>5.1 Grunds\u00e4tze der Dorfentwicklung Chancen liegen in Orten wie Weldergoven darin, dass ein enger Bezug der Menschen zur Ge schichte des Ortes, der umgebenden Landschaft, den nat\u00fcrlichen Lebensgrundlagen und dem <a class=\"more-link\" href=\"https:\/\/www.weldergoven.de\/?page_id=190\">Continue Reading &amp;amp;amp;amp;amp;rarr;<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":6,"featured_media":0,"parent":3,"menu_order":5,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"ngg_post_thumbnail":0,"footnotes":""},"class_list":["post-190","page","type-page","status-publish","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.weldergoven.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/190","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.weldergoven.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.weldergoven.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.weldergoven.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/6"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.weldergoven.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=190"}],"version-history":[{"count":8,"href":"https:\/\/www.weldergoven.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/190\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":289,"href":"https:\/\/www.weldergoven.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/190\/revisions\/289"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.weldergoven.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/3"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.weldergoven.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=190"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}